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	<title>Musafira &#187; Suad Salih</title>
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		<title>Der Koran im Spiegel</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Jan 2008 17:22:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienkommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Musafira|Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Abu Zayd]]></category>
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		<description><![CDATA[Neulich kam in der jüdisch-muslimischen Mailinglist, in der auch ich Mitglied bin, die Frage auf, wie andere Mitglieder der Liste den Titelartikel der Spiegelausgabe vom 22.12.2007 &#8220;Der Koran &#8211; das mächtigste Buch der Welt&#8221; sehen. Ich habe mir den Artikel erst daraufhin angeschaut, da ich den Spiegel schon länger nicht mehr lese. An dieser Stelle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neulich kam in der <a href="http://www.talmud.de/abraham-ibrahim/">jüdisch-muslimischen Mailinglist</a>, in der auch ich Mitglied bin, die Frage auf, wie andere Mitglieder der Liste den Titelartikel der Spiegelausgabe vom 22.12.2007 &#8220;Der Koran &#8211; das mächtigste Buch der Welt&#8221; sehen. Ich habe mir den Artikel erst daraufhin angeschaut, da ich den Spiegel schon länger nicht mehr lese. An dieser Stelle veröffentliche ich meine Antwort in etwas abgewandelter Form.</p>
<blockquote><p>Hallo,</p>
<p>ich habe mir den Artikel erst jetzt durchlesen können. Ich muss sagen, dass ich furchtbares erwartet habe, den Titel-Artikel zu stillen Islamisierung Deutschlands noch im Hinterkopf habend. Deshalb war ich erstmal erleichtert, einen eher flachen uninformativen aber nicht so reißerischen Artikel zu lesen. Mittlerweile frage ich mich allerdings ob das nicht viel schlimmer ist. Aber ich gehe mal auf einzelne Kritikpunkte ein, die ich habe, es könnte also etwas länger werden:</p>
<h3>Die Reformer</h3>
<p>Die Reformer, die in dem Artikel vorgestellt werden, sind oft keine. Abu Zayd ist der einzige unter ihnen, auf den diese Beschreibung zutreffen würde. Ich will mich an dieser Stelle nicht kritisch mit seinen Thesen auseinandersetzen, da es zu viel Raum einnehmen würde, dies seinem Werk gerecht werdend und angemessen zu tun. Ich kann dazu nur sagen, dass er sich tatsächlich mit innerislamischem Denken und Diskurs auseinandersetzt und seinen intellektuellen, gelehrten Beitrag dazu leistet. Allerdings vorrangig vor akademischen, nichtmuslimischen Publikum, soweit mir bekannt, was islamischer Reform von innen nicht unbedingt förderlich ist. Nun gut. Diesen Mann aber nun mit Salman Rushdie, Farag Foda oder auch Nahed Selim gleichzusetzen ist einfach nur lächerlich. Die beiden Schriftsteller Rushdie und Foda, sind/waren vielleicht Kritiker usw. aber bestimmt keine Reformer im Sinne eines aus innerem Interesse verfolgten Verbesserungsbestrebens der eigenes Glaubenspraxis und -vorstellungen. Nahed Selim hat, soweit ich weiß nichts weiter getan als ein Buch zu veröffentlichen, dass in der Forderung gipfelt, den Männern den Koran zu nehmen.<sup>1</sup> Als würde das das Problem lösen. Und als würde es stimmen, dass (a) Frauen nie den Koran interpretiert hätten (vgl. für die Neuzeit Zaynab al-Ghazali oder wie ich meine auch Suad Salih, die Leiterin der Scharia Fakultät der Azhar, vgl. für die Vormoderne <a href="http://www.musafira.de/islam/weibliche-islamische-gelehrte/">meinen Artikel zu weiblichen Gelehrten</a>) und dass (b) Frauen aufgrund ihres Frauseins per se zu anderen, gerechteren oder sagen wir es gleich besseren Ergebnissen kommen bei ihrer Interpretation (siehe Beispiele aus der Neuzeit). Am Ende des Artikels wird dann auch noch Atatürk in die Reihe der Islamreformer gestellt.</p>
<p>Das alles wäre ja auch nicht weiter problematisch, wenn nur Abu Zayd und die anderen nicht als die Reformer schlechthin dargestellt würden. Ihnen gegenüber gibt es dann noch nur noch die &#8220;konservativen Gegner&#8221;, die natürlich nicht an Reform interessiert sein sollen. Diese Gegenüberstellung ist nicht nur stark vereinfachend, sie ist auch ganz schlicht falsch. Die muslimische Welt ist seit Jahrhunderten voll von selbsternannten und so bezeichneten Reformern. Die Bandbreite reicht von Abd al-Wahhab, über Afghani, Mohammed Abduh, Huda Sharawi, Hassan al-Banna, Sayyid Qutb, bis hin zu Leuten wie Tariq Ramadan, Amina Wadud, Asma Barlas.<sup>2</sup> Die Liste ließe sich unendlich fortsetzen mit Leuten, die so unterschiedliche Auffassungen über Islam, Reform und westliche Interessen vertreten, wie sie unterschiedlicher kaum sein können. Das so platt zu reduzieren auf ein &#8220;Hier die Guten, Da die Blöden&#8221; ist dumpf und fehlinformierend. Übrigens haben die &#8220;konservativen Gelehrten der Azhar&#8221;<sup>3</sup> bestimmt kein Problem mit den Thesen Abu Zayds, weil sie etwas gegen eine zeitgemäße Interpretation des Korans hätten – das tun sie nämlich erklärtermaßen auch, nur anders – wie es in dem Artikel suggeriert wird. Das Problem mit Abu Zayds Thesen ist für die Gelehrten der Azhar (und nebenbei auch für wohl die meisten anderen Gelehrten und Muslime) wohl eher, dass Abu Zayd sagt, dass es sich bei dem Koran um das subjektive Offenbarungserlebnis Muhammads (saws) handelt und eben nicht um wörtliche Offenbarung Gottes an den Propheten, soweit ich ihn verstanden habe.</p>
<p>Der ganzen Artikel wimmelt nur so voller Klischees über &#8220;gute&#8221; und &#8220;schlechte&#8221; Muslime. Ein weiteres Klischee, welches auch immer wieder gerne herangezogen wird, um zu demonstrieren wie sehr man doch in der Lage ist zu differenzieren, ist das Sufitum. Das Sufitum ist dann immer der lockere Islam mit Gegenwartskompatibilität in diesen Zusammenhängen. Zitat Spiegel: &#8221; In der islamischen Variante der Mystik, dem Sufismus, sieht Sorusch ein Potential für die Herausforderungen der Moderne; hier sei der Glaube stets auf der Suche, stets fragend, nie selbstsicher – ein Gegenpol zum autoritären Rechtsislam, wie ihn die Mullahs predigen&#8221;. Schon wieder kann man weiter von der Realitiät nicht entfernt sein. Das &#8220;Sufitum&#8221; ist gar nicht vom so genannten &#8220;Rechtsislam&#8221;<sup>4</sup> trennbar. Verkörpert wird dies durch berühmte Gelehrte, die sowohl einem Sufiorden angehörten als auch hervorragende Rechtsgelehrte waren, z.B. damals (Imam an-Nawawi, al-Ghazali usw.) und heute (Ali Guma, Mufti von Ägypten, einer <em>der</em> Usul ul-Fiqh Gelehrten und &#8220;Sufi&#8221;).</p>
<h3>Übersetzungen aus dem Koran</h3>
<p>Mich haben die verwendeten Übersetzung aus dem Koran in dem Artikel stark verwundert. Ich weiß aber nicht um welche es sich dort handelt. Auffallend ist z. B. wie tendenziös die Spiegel Autoren selbst die Bedeutung des Korans auslegen. Auf Seite 20 wird der 2. Vers der 2. Sure so übersetzt: &#8220;Dies ist das Buch, an dem nicht zu zweifeln ist, geoffenbart als Rechtleitung für die Gottesfürchtigen.“ Die betreffende Stelle (la rayba fih &#8211; in ihm ist kein Zweifel) hat jedoch andere Nuancen (ich würde sogar sagen, dass die Übersetzung aus dem Spiegel irreführend ist). So wird unter dieser Stelle z.B. verstanden, dass in dieser Schrift nichts ist, was zum Zweifel ob ihres göttlichen Ursprungs anregt, oder, dass diese Schrift nicht zweifelhaft ist, oder dass diese Schrift zweifelsfrei eine Rechtleitung ist.<sup>5</sup> Die Übersetzung im Spiegel legt allerdings nahe, dass es verboten sei zu zweifeln oder zu hinterfragen. Es handelt sich bei diesem Satz jedoch aber schon grammatikalisch nicht um ein Ge- oder Verbot sondern um die Feststellung einer Tatsache. Vergleiche auch die (grammatikalisch) gleichen Aussagen &#8220;la ilaha illah Allah – es gibt keine Gottheit außer Allah&#8221; oder &#8220;la ikraha fi ad-din – es gibt keinen Zwang im Glauben&#8221;. Ich vermute diese &#8220;Übersetzung&#8221; soll nur weiter den Eindruck beim Leser untermauern, dass &#8220;strenggläubige&#8221; Muslime schon religionspraktisch gesehen nicht zweifeln (sprich: nachdenken) dürften.</p>
<h3>Koran Definitionen</h3>
<p>Durch den ganzen Artikel hindurch ist mir nicht klargeworden was die Autoren unter &#8220;Koran&#8221; verstehen. Ich denke es ist ihnen selbst auch nicht klar. So ist in dem grünen Infokästchen auf Seite 20 davon die Rede, dass der Koran bis zum Tode des Propheten (saws) nicht als Gesamtwerk existierte. Dies stimmt natürlich nicht, da der Offenbarungsvorgang noch vor dem Ableben des Propheten beendet war, also vollständig war. Nach der traditionellen Darstellung kannte nicht nur Muhammad sondern auch viele seiner Anhänger den kompletten Koran. Er existierte also vollständnig zu seinem Tode. Was bis dahin nicht existierte, ist eine komplette schriftlich fixierte Sammlung aller offenbarten Verse. So eine schriftliche Sammlung nennt man Mushaf und nicht Koran. Das wird auch im arabischen Sprachgebrauch deutlich, der hier klar unterscheidet. Die Redaktion und Sammlung des Mushafs fand tatsächlich erst länger nach dem Tode des Propheten statt. Die verschiedenen Lesarten (richtiger Rezitationsarten), die auch im Artikel angesprochen werden, existieren tatsächlich, was sich manchmal auch im (mit der Zeit immer detaillierter gewordenen) Schriftbild niederschlagen kann. Durch den ganzen Artikel hindurch wird aber durch die nicht erfolgte Differenzierung zwischen Mushaf und Koran der Eindruck erweckt, dass der Koran (a) ein Buch ist, welches (b) teilweise erst nach dem Tod des Propheten entstand und welches (c) von den Muslimen in seiner Buchform (also einem Gegenstand) verehrt wird. Alles schlicht falsch.</p>
<p>Es gibt nicht eine mir bekannte Meinung irgendeines wie auch immer gearteten Theologen innerhalb des Islams, der, wie im Artikel behauptet, das Buch als Gegenstand an sich (Mushaf) mit dem Koran gleichsetzt in punkto &#8220;Heiligkeit&#8221;.<sup>6</sup> Schon gar nicht handelt es sich bei diesem Buch um die Inkarnation (!!) Gottes<sup>7</sup> wie auf Seite 23 mehrfach behauptet. Auch bei dem Koran – also dem offenbarten Wort, das rezitiert wird – handelt es sich nicht um eine Fleischwerdung Gottes. Eine Fleischwerdung<sup>8</sup> oder Buchwerdung kann es nach islamischer Vorstellung über das Wesen Gottes auch gar nicht geben. Kein Muslim, egal welcher Couleur, glaubt so einen Humbug. Auch in Bezug auf die Kaaba (die nicht schwarz ist, auch kein Kubus ist, und immer mal wieder umgebaut wurde) wird im Artikel versucht Muslime als Verehrer von Gegenständen darzustellen. Ich musste an diesen Stellen unweigerlich lächeln, weil diese Vorstellungen so an den Haaren herbei gezogen wirken wenn man sich ein ganz kleines bisschen mit der Glaubenspraxis von Muslimen auskennt.</p>
<p>Die Autoren malen ein Bild vom Koran, wie es Extremisten tun. Als könnte man den Koran von vorne bis hinten lesen und alles wäre klar. So etwas wie eine historische Analyse des sukzessiven Alkoholverbots (Seite 26) – die schon den ersten Muslimen bekannt war, und die in jeder Einführung zum Koran zu finden ist – scheinen die Autoren nicht zu kennen, auch das Einbetten bestimmter Verse in den historischen Kontext – auch eine alte Methode –, wie bei den Versen zu bestimmten Schlachten zur Zeit des Propheten (Seite 26), scheint den Autoren nichts zu sagen. Stattdessen zeichnen sie ein Bild voller Widersprüche und &#8220;geheimnisvoller Stellen&#8221;.</p>
<h3>Verfälschende o. tendenziöse Darstellungen</h3>
<p>In dem Artikel ist mir auch die Darstellung der Offenbarungserlebnisse des Propheten übel aufgestoßen. Gut, jeder kann ja durchaus unterschiedlicher Meinung sein in Bezug auf die Glaubwürdigkeit des Propheten in Bezug auf seine Offenbarungserlebnisse und die Darstellung dieser Erlebnisse in den muslimischen Quellen, das steht ja jedem frei. Jedoch sind diese Quellen die einzigen, die wir haben und aus denen ist mir nichts von einer &#8220;Midlife-Crisis&#8221; (S.25), einem Tuch aus Brokat auf dem der erste Vers stand (S.25), einem Würgen bis fast zum Tode durch den Engel (S.25) bekannt. Vielmehr kenne ich nur die Version, die besagt, dass der Engel den Propheten heftig schüttelte, presste und ihn aufforderte zu rezitieren (nicht lesen), was der Prophet – völlig verstört durch dieses Erlebnis – mehrere Male ablehnte, bis er es dann endlich doch tat. Dies lässt mich natürlich fragen, wie die Autoren auf solcherlei Darstellungen kommen, denn irgendwelche Quellen müssen sie ja benutzt haben.</p>
<h3>Andere Religionen im Koran</h3>
<p>Auf Seite 25 ist die Rede davon, dass Juden und Christen im Koran für die &#8220;Verwässerung biblischer Gebote&#8221; gescholten werden und weil sie &#8220;laxe Gottesdiener&#8221; seien. Hier soll der Eindruck erweckt werden, dass Muslime die strengen, unflexiblen Religiösen wären, wohingegen alle anderen die lockeren, sprich modernen wären. Dies entspricht jedoch nicht den Tatsachen. Die koranische Kritik an den Buchbesitzern (Juden, Sabäer und Christen) zur Zeit des Propheten ist vielmehr die Verfälschung bzw. das wissentliche Zuwiderhandeln der ihnen zuteil gewordenen Offenbarungen, und/oder die schlechte Behandlung und Nicht-Anerkennung nachfolgender Propheten, und/oder das sich an Gottes Stelle zum Bestimmer über Ge- und Verbotenes zu machen, teilweise sogar zum strengeren hin. Diese Kritik lässt sich übrigens auch problemlos als Warnung an die damaligen (und um vieles mehr die heutigen) Muslime verstehen. Interessant ist an dieser Stelle auch zu bemerken, dass es unter Muslimen die sehr populäre Auffassung gibt, Gott hätte es ihnen mit dem Islam leicht gemacht im Gegensatz zu anderen Glaubensgemeinschaften, auch in Bezug auf die islamische Glaubenspraxis und, dass Gott eben nicht von ihnen möchte, dass sie es sich durch eine besonders &#8220;strenge&#8221; Auslegung schwer machen.<sup>9</sup></p>
<p>Ich will mal hier aufhören, aber meine Kritik an dem Artikel könnte ich problemlos fortsetzen (die völlig ahistorische Darstellung der mu&#8217;atzilitischen Position und &#8220;Herrschaftsphase&#8221; z.B.). Aber ich sehe, dass es schon lang genug geworden ist und bedanke mich bei denen, die es bis hierher geschafft haben. Würde mich mal interessieren, wie andere den Artikel aufgenommen haben.</p>
<p>Liebe Grüße und alles Gute, wassalam,</p>
<p>Kathrin</p></blockquote>
<p><img src="http://vg05.met.vgwort.de/na/69d1dc8b43a642e9bab202b2bd41f8c6" width="1" height="1" alt=""></p>
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<legend>Fußnoten</legend><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_164" class="footnote">Ich muss allerdings zugeben, das Buch nur aus Rezensionen zu kennen. Werde es mir beizeiten einmal selber zu Gemüte führen und meine Gedanken dazu hier veröffentlichen.</li><li id="footnote_1_164" class="footnote">Tut mir leid, ich bin etwas ägyptenzentriert in meiner Wahrnehmung der muslimischen Welt.</li><li id="footnote_2_164" class="footnote">Hier wird vermittelt, dass es sich bei diesen zumeist um blinde Tattergreise handeln würde, die sich Tag ein Tag aus im Moscheevorhof aufhalten würden. Das die Azhar eine Rieseninstitution ist, an der tatsächlich akademische Titel verliehen, internationale Konferenzen abgehalten und interne Diskussionen geführt werden, scheint wenig zu interessieren.</li><li id="footnote_3_164" class="footnote">auch wieder so ein Begriff der für mich in Bezug auf den Islam wenig Sinn macht, aber auch das sollte ich lieber an anderer Stelle ausführen.</li><li id="footnote_4_164" class="footnote">Abdel Haleem, <em>The Qur&#8217;an – A new Translation</em>, Oxford World&#8217;s Classics, 2004, Oxford University Press, S. 4, Fußnote b.</li><li id="footnote_5_164" class="footnote">Dies ist auch so ein Begriff mit dem ich islamisch-theologisch nichts anfangen kann.</li><li id="footnote_6_164" class="footnote">Im Gegenteil, man würde bei einem solchen Glauben den wichtigsten Glaubensartikel im Islam, die Einheit Gottes, über den Haufen werfen.</li><li id="footnote_7_164" class="footnote">Die Autoren verwenden tatsächlich diesen Begriff (Inkarnation), meinten aber vielleicht Inlibration, also Buchwerdung Gottes.</li><li id="footnote_8_164" class="footnote">Auch die Verwendung des Begriffes &#8220;Ungläubige&#8221; im Artikel ist merkwürdig, gibt es einen solchen Begriff doch im Koran überhaupt nicht. Das oft dafür gehaltene Wort &#8220;Kafir&#8221; bezeichnet jemanden, der die Botschaft des Islams bewusst nicht annehmen will. Dass eine solche Person dabei durchaus gläubig sein kann, versteht sich eigentlich fast von selbst.</li></ol></fieldset>]]></content:encoded>
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