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	<title>Musafira &#187; Shai Lavi</title>
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		<title>Konferenz in Tel Aviv: Juden und Muslime in Deutschland</title>
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		<pubDate>Sun, 25 May 2008 11:42:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienkommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Musafira|Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Gila Stopler]]></category>
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		<category><![CDATA[jüdisch-islamische Beziehungen]]></category>
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		<description><![CDATA[Über die Mailingliste Abraham-Ibrahim (eine jüdisch-muslimische Diskussions- und Newsliste) bin ich auf eine Konferenz des Minerva Institute for German History an der Universität Tel Aviv aufmerksam geworden. Die Konferenz lief im April 2008 unter dem Titel: &#8220;Jews and Muslims in Germany: Culture, Law and Politics from the Age of Emancipation to the Time of Multiculturalism&#8221;. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Über die Mailingliste <a href="http://www.talmud.de/abraham-ibrahim/">Abraham-Ibrahim</a> (eine jüdisch-muslimische Diskussions- und Newsliste) bin ich auf eine Konferenz des <a href="http://www.tau.ac.il/GermanHistory/">Minerva Institute for German History</a> an der Universität Tel Aviv aufmerksam geworden. Die Konferenz lief im April 2008 unter dem Titel: &#8220;Jews and Muslims in Germany: Culture, Law and Politics from the Age of Emancipation to the Time of Multiculturalism&#8221;. Mehr dazu findet man <a href="http://www.tau.ac.il/GermanHistory/events_prev.html">hier</a>. Es ist noch kein Tagungsbericht erschienen, der ist aber anscheinend in der Mache.</p>
<p>Sabine Schiffer von Institut für Medienverantwortung gehörte zu den Teilnehmern der Konferenz mit einem Votrag zum Thema &#8220;The Role of the Media for Muslim and Jewish Interactions&#8221;. Sie hat mittlerweile einen sehr lesenswerten <a href="http://www.z-zukunft.eu/?2008-05,kommentar,013">Bericht</a> über die Konferenz für die Zeitschrift Zukunft verfasst. Aus dem Artikel wird deutlich mit welcher Bandbreite an Themen man sich auf dieser Konferenz beschäftigt hat. Für mich am interessantesten waren die Zwischenergebnisse von Forschungen zu rechtsrelevanten Themen. So berichtet Shai Lavi über den unterschiedlichen Umgang mit dem Schächten:</p>
<blockquote><p>Shai Lavi, Direktor des Taubenschlag Instituts, brachte seine Eindrücke direkt aus Berlin mit, wo er derzeit zum Umgang der deutschen Justiz mit dem Thema &#8220;Rituelles Schlachten&#8221; forscht. Dabei wurde deutlich, dass der Umgang sowohl der Justiz als auch in den öffentlichen Diskussionen in Sachen Schächten sehr unterschiedlich gehandhabt werden. Für Juden wäre es erlaubt, wird aber nicht praktiziert. Für Muslime ist es im Wesentlichen nicht erlaubt, es gibt aber Ausnahmeregelungen. Als konstruiert empfand er den Versuch auf der Website akte-islam.de eine Rechtfertigung für die Ungleichbehandlung bzw. eine andere Sicht auf die beiden Arten rituellen Schlachtens zu werfen, so dass die jüdische als berechtigt, die muslimische als unberechtigt erscheint.
</p></blockquote>
<p>Oder Gila Stopler zum Thema Kopftuch:</p>
<blockquote><p>Gila Stopler von der Ramat Gan Law School ergänzte diesen Beitrag um den konkreten Fall der Gesetzgebung zum Kopftuch und kam zu dem Schluss, dass die deutsche Justiz hier doppelte Standards anwendet, wenn sie Kopftücher in öffentlichen Einrichtungen verbietet, vergleichbare andere religiöse Symbole jedoch nicht. Für alle Teilnehmer überraschend machte sie in Deutschland gleichzeitig einen besonders starken Konservatismus in Sachen Gleichstellung von Mann und Frau aus, indem sie einige Vergleichszahlen anderer europäischer Länder vom Anteil Berufstätiger und von Kinderbetreuungsplätzen etc. nannte. Vor diesem Hintergrund erschien ihr das verstärkte Eintreten für die &#8220;Rechte&#8221; muslimischer Frauen, die sie letztendlich in ihrer Berufsausübung beschränkten, zumindest verdächtig, wenn nicht gar heuchlerisch.
</p></blockquote>
<p>Wäre interessant mehr Material von dieser Konferenz zu bekommen!</p>
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