Festgrüße

Ich wünsche allen Lesern ein gesegnetes Fest und angenommene Taten. Wie es aussieht, scheint dieses Fest einigermaßen einheitlich gefeiert zu werden. Wie schön.

Ramadan in Osnabrück

Seitdem ich wieder in Osnabrück bin, gehe ich selten in die Moschee. In Berlin hatte ich eine ganz gute Anbindung an einen multiethnischen deutschsprachigen Moscheeverein mit sehr aktivem Gemeindeleben, an dem ich mich beteiligte. Dadurch hatte ich dann automatisch eine alltägliche Anbindung an die Moschee.

In Osnabrück kenne ich wenig Muslime, das Gemeindeleben ist – soweit ich das mitbekommen habe – eher nach nationalen Gruppen organisiert und ich habe mich auch nur vereinzelt um Kontakt bemüht, da ich früher oder später sowieso Osnabrück verlasse.

Nun im Ramadan gehe ich regelmäßig zum Tarawih-Gebet in unterschiedliche türkische Moscheen hier vor Ort. Die Gemeinden sind völlig anders als ich es aus Berlin gewohnt bin. Und was soll ich sagen … Ich finde diese Erfahrung wunderschön. Die Frauen (und wahrscheinlich auch die Männer), die zum Gebet kommen sind überwiegend alt, die Atmosphäre ist sehr ruhig und konzentriert und vor allen Dingen ganz einfach. Die Leute sind dort tatsächlich nur für das Gebet. Es gibt wenig Gerede, viel gemeinsames Dua (ich liebe es). Einfach schön.

Einen gnadenreichen Ramadan…

…wünsche ich uns allen. Auf dass dieser Monat uns ermöglicht, unserem Schöpfer näher zu kommen und unsere Seelen zu reinigen. Amin.

Ich habe ihn dieses Jahr besonders sehnsuchtsvoll erwartet und jetzt ist er endlich da. Es tut mir leid, dass ich mich nur noch selten gemeldet habe in der letzten Zeit, aber isA werde ich bald wieder etwas mehr Zeit für den Blog und besonders für den Rest dieser Seiten haben.

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Bildnachweis: ramadan von leo heart

Der Monat Ramadan ist es, in dem der Qur’aan als Rechtleitung für die Menschen herabgesandt worden ist und als klarer Beweis der Rechtleitung und der Unterscheidung. (2:185)

Ramadan: vorher/nachher

Manchmal wahr!