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	<title>Musafira &#187; Niedersachsen</title>
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		<title>Kommentare</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Nov 2007 13:07:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Absurdistan]]></category>
		<category><![CDATA[Erlebnisse]]></category>
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		<category><![CDATA[Polizei]]></category>
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		<description><![CDATA[Da die Diskussionen im Kommentarbereich zur Hausdurchsuchung in unserem Urlaub ja nun ausgeufert ist, nutze ich einen eigenen Beitrag, um auf einige Fragen und Argumente gebündelt einzugehen. Eines vorweg: Ich habe ein paar Kommentare nicht freigeschaltet bzw. editiert, da ihr Inhalt zu tief unter die Gürtellinie ging, weil ich weiteren Ausführungen aus dem &#8220;rechten&#8221; Lager [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da die Diskussionen im Kommentarbereich zur <a href="http://www.musafira.de/page3/files/Flitterwochen-durch-Polizeieinsatz-unterbrochen.html" rel="self" title="Musafira | Blog:Flitterwochen durch Polizeieinsatz unterbrochen">             Hausdurchsuchung in unserem Urlaub</a> ja nun             ausgeufert ist, nutze ich einen eigenen Beitrag, um auf             einige Fragen und Argumente gebündelt einzugehen. Eines             vorweg: Ich habe ein paar Kommentare nicht             freigeschaltet bzw. editiert, da ihr Inhalt zu tief             unter die Gürtellinie ging, weil ich weiteren             Ausführungen aus dem &#8220;rechten&#8221; Lager kein Forum bieten             wollte, oder weil ich keine Verlinkung auf Seiten mit             fördern wollte, die letztendlich nicht über den Islam             und Muslime informieren, sondern dann doch nur hetzen.             Per Mail erreichten mich Anfragen warum ich manche der             gehässigen Kommentare überhaupt freigeschaltet hätte.             Die Antwort ist: besser kann man doch gar nicht über             Islamophobie aufklären. Also an dieser Stelle einen             recht herzlichen Dank an alle, die sich auch in unserem             Fall – der nichts mit Islam, dafür aber viel mit             unserem (dem deutschen) Recht zu tun hat – nicht zu             schade waren, sich zu ihren üblichen Gehässigkeiten und             Unwahrheiten herabzulassen. Nun zu den Kommentaren:</p>
<p><strong>Die Version der Polizei<br />
</strong>Es gab in den Kommentaren auf diesem und             <a href="http://politblog.net/krieg-terrorismus/polizeiueberfall-in-der-lueneburger-heide.htm" target="_blank" rel="external">anderen</a> <a href="http://citronengras.de/provinzcowboywillkuer-gegen-jungvermaehlte/" target="_blank" rel="external">Blogs</a>, die die Geschichte                  aufgriffen, diverse Einwürfe, ob denn die                  Geschichte überhaupt wahr ist. Ich finde das                  vernünftig, denn wir hätten ja tatsächlich                  irgendetwas erfinden können. Deswegen war und ist                  uns sehr an einer möglichst objektiven Überprüfung                  des Falles durch Medien und Gerichte gelegen. Die                  Polizeiinspektion in Soltau hat ja <a href="http://www.musafira.de/page3/files/Update-zu-unserem-Fall-Das-sagt-die-zustaendige-Polizei.html" rel="self" title="Musafira | Blog:Update zu unserem Fall: Das sagt die zuständige Polizei">             mittlerweile auch unsere Version bestätigt</a>, besteht             aber darauf, dass es sich nicht um eine Durchsuchung             gehandelt hat. Weiterhin geht man dort immer noch von             der Recht- und Verhältnismäßigkeit der Durchsuchung             unseres Hauses aus. Der Pressesprecher der besagten             Polizeiinspektion gab in einem Interview mit dem             Radiosender NDR 1 Niedersachsen an, dass man bei             ähnlicher Indizienlage durchaus wieder genauso handeln             würde. In diesem Zusammenhang auch noch eine großes             &#8220;Danke&#8221; an pony_huetchen vom Politblog <a href="http://politblog.net/krieg-terrorismus/polizeiueberfall-in-der-lueneburger-heide.htm" target="_blank" rel="external">für ihren Anruf bei der                  Polizeiinspektion Soltau</a>, in dem sie unsere                  Beschreibung der Durchsuchung mit dem dortigen                  Pressesprecher besprach..</p>
<p><strong>Woanders ist es noch schlimmer</strong><br />
Dies scheint für manche tatsächlich ein Argument             darzustellen, dass die Polizeiaktion rechtfertigt oder             zumindest geeignet sein soll uns davon zu überzeugen,             dass ein Vorgehen gegen den Rechtsbruch der Polizisten             geradezu unverschämt wäre. Wir können ja:<br />
a. entweder froh sein, denn &#8220;da wo wir herkommen&#8221; würde             es uns viel schlechter gehen<br />
b. oder froh sein, weil man uns hier nicht das antut,             was man Nichtmuslimen angeblich in anderen Ländern             antut.</p>
<p><strong>Sicherheit geht vor<br />
</strong>Einige sind der Meinung, dass Maßnahmen             wie die, die wir über uns ergehen lassen mussten             sicherheitsfördernd sind. Einige erkennen zwar durchaus             an, dass die unangenehmen für den Betroffenen ist, dass             die allgemeine Bedrohung der Mehrheitsbevölkerung durch             islamischen Terrorismus diese Unannehmlichkeiten jedoch             notwendig mache. Mal von der Gefahrenlage abgesehen,             frage ich mich wirklich wie so eine Aktion Sicherheit             schaffen und vermitteln kann. Eine Überwachung             bestimmter Personen bei vorliegender Indizienlage und             wenn notwendig ein darauf basierender Zugriff ist             natürlich notwendig. Aber was haben wir davon wenn             orientalisch aussehende Menschen nun unter             Generalverdacht stehen? Oder besser gefragt: wie soll             das Nachgehen dieses Generalverdachts realisiert             werden?</p>
<p><strong>Die Scham ein Deutscher zu sein<br />
</strong>Wir erhielten vermehrt Kommentare,             Emails und auch Anrufe in denen uns Menschen             mitteilten, dass sie sich schämen würden in so einem             Land zu leben, oder gar dafür Deutsch zu sein. So nett             diese Äußerungen auch gemeint sein mögen, ich verstehe             sie nicht. Ich habe sie auch noch nie verstanden.             Schämen muss man sich in meinen Augen &#8220;nur&#8221;, wenn man             hätte helfen können, es aber nicht tat, oder, wenn man             etwas hätte verhindern können, aber untätig blieb, etc.             pp. Außerdem hat die Durchsuchung unseres Hauses, oder             eben die Verdächtigungen der Dorfbewohner nichts mit             Deutschsein zu tun.</p>
<p>So, soviel für heute.</p>
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		<title>Update zu unserem Fall: Das sagt die zuständige Polizei</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Oct 2007 18:04:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Pony Hütchen vom Politblog hat bei der Polizeiinspektion in Soltau-Fallingbostel angerufen, um unsere Schilderung zu überprüfen. Der dortige Pressesprecher war anscheinend sehr offen. Ich zitiere mal: Nachtrag: In den Kommentaren wurde geäußert, die Geschichte sei frei erfunden. Politblog hat den Fall recherchiert und mit der Pressestelle der zuständigen Polizeiinspektion Soltau-Fallingabostel Kontakt aufgenommen. Der dortige Pressesprecher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Pony Hütchen vom Politblog <a href="http://politblog.net/krieg-terrorismus/polizeiueberfall-in-der-lueneburger-heide.htm" target="_blank" rel="external">hat bei der Polizeiinspektion in Soltau-Fallingbostel</a> angerufen, um unsere Schilderung zu überprüfen. Der dortige Pressesprecher war anscheinend sehr offen. Ich zitiere mal:</p>
<blockquote><p>Nachtrag: In den Kommentaren wurde geäußert, die Geschichte sei frei erfunden. Politblog hat den Fall recherchiert und mit der Pressestelle der zuständigen Polizeiinspektion Soltau-Fallingabostel Kontakt aufgenommen. Der dortige Pressesprecher Detlef Maske bestätigte gegenüber Politblog den Einsatz in folgender Weise:Es sei ein Hinweis aus der Bevölkerung gekommen. Derartigen Hinweisen müsse die Polizei angesichts der internationalen Sicherheitslage nachgehen. Am späten Abend des 25. Oktober hat diese “Gefahr abwendende Maßnahme” stattgefunden. Derartige Einsätze sind möglich auf der Grundlage des “Niedersächsisches Polizeigesetzes”(s.w.u.). Ein richterlicher Durchsuchungsbefehl sei dafür nicht erforderlich.In der ersten Darstellung wurde Politblog gegenüber geäußert, “ja, es hat eine solche Personenkontrolle stattgefunden. Die Beamten haben lediglich die Personalien überprüft und dazu mit den Bewohnern ein nettes Gespräch an der Haustür geführt.” Auf den Einwand, das stimme nicht im Geringsten mit den Angaben der Betroffenen überein, wurde auf Nachfrage &#8211; im Hintergrund, offensichtlich bei dem Einsatzleiter &#8211; bestätigt, die Polizei hätte die Wohnung betreten.Erneutes Nachhaken von Politblog: “Das Ehepaar spricht von acht Beamten, vier davon in der Wohnung, einige sogar in schusssicherer Kleidung und weiter von einem Einsatzleiter, der die Personalien überprüfte. Zwei der Beamten hätten ohne Beisein der Betroffenen weitere Räume betreten. Drei Beamte seien nach dem Öffnen der Tür unmittelbar in das Haus gestürmt. Ist das keine Hausdurchsuchung?” Wieder Nachfrage im Hintergrund. Ja, es seien Sicherungsmaßnahmen im Haus durchgeführt worden. Die Beamten hätten sich davon überzeugen müssen, ob weitere Personen im Haus seien. Dazu mussten sie auch in anderen Räumen nachschauen.Eine Bitte von Politblog: “Herr Maske, dürfen wir Ihnen einmal den Text aus der Sicht der jungen Frau vorlesen?” “Ja, gerne”, erwiderte Detlef Maske durchaus geduldig und gesprächsbereit. Nach einigen Passagen aus dem Original und einer kurzen Zusammenfassung von Musafiras Text erhielten wir auf die Frage, ob sich der beschriebene Vorfall so ereignet haben könnte, ein klares “Ja” als Antwort.Wir haben uns für die Auskünfte bedankt und erhielten kurz darauf einen weiteren Anruf vom Pressesprecher, der immer noch sehr freundlich war. Er wolle noch einmal darauf hinweisen, dass es sich um keine Hausdurchsuchung gehandelt habe, sondern um eine Sicherungsmaßnahme zur Gefahrenabwehr. Man müsse diese Maßnahmen vor dem Hintergrund der internationalen Lage sehen. Auch wenn wir in Deutschland noch nicht so unmittelbar betroffen seien, müsse man auch aufmerksame und besorgte Nachbarn verstehen. Ob es denn üblich und nötig sei, eine solche “Personenkontrolle” zu nachtschlafender Zeit und mit einem derartigen Aufgebot durchzuführen, wollte Politblog wissen. “Ja, das sei in solchen Fällen durchaus angemessen”, so die Antwort des netten Beamten aus Soltau.</p></blockquote>
<p>Ich melde mich in den nächsten Tagen mal wieder, auch um auf die vielen Kommentare zu antworten.</p>
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		<title>Flitterwochen durch Polizeieinsatz unterbrochen</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Oct 2007 19:26:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eigentlich wollte ich schon länger wieder mal einen Blogeintrag schreiben, vor allen Dingen weil sich bei mir viel getan hat, über das ich berichten wollte. Das wichtigste: Omar und Ich haben vor ein paar Wochen geheiratet, alhamdulillah. Zur Erholung vom ganzen Heiratsstress mit den verschiedensten Feiern in Osnabrück und Hannover wollten wir eine Woche in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich wollte ich schon länger wieder mal einen Blogeintrag schreiben, vor allen Dingen weil sich bei mir viel getan hat, über das ich berichten wollte. Das wichtigste: <a href="http://www.toomuchcookies.net/" target="_blank" rel="external">Omar</a> und Ich haben vor ein paar Wochen geheiratet, alhamdulillah. Zur Erholung vom ganzen Heiratsstress mit den verschiedensten Feiern in Osnabrück und Hannover wollten wir eine Woche in einem Ferienhaus in der Lüneburger Heide verbringen. Den Urlaub mussten wir dann leider vorzeitig abbrechen, weil uns etwas unglaubliches passiert ist. Aber der Reihe nach …</p>
<p>Am 25.10.2007 waren wir bereits seit 5 Tagen in den Flitterwochen in einem kleinen Dorf bei Walsrode in der Lüneburger Heide. Wir hatten dort ein kleines zweistöckiges Ferienhaus in der Nähe eines Waldgebietes gemietet in direkter Nachbarschaft zu anderen bewohnten Grundstücken.</p>
<p>Am Donnerstagabend hatten wir grade eine Partie Scrabble beendet, die ich leider verloren habe. Ich bin eine ganz schlechte Verliererin und legte mich aufs Sofa. Omar ging ins Bad, als es heftig an der Haustür klopfte. Ich schrak auf, konnte mich aber vor Herzklopfen nicht rühren. Dann klopfte es ein zweites Mal heftig. Omar eilte schon aus dem Badezimmer und rief mir zu, dass er an die Tür gehen würde. Ich versuchte mir noch schnell mein Gebetskleid überzuziehen, da ich in dem Moment natürlich kein Kopftuch trug.</p>
<p>Omar rief unterdessen &#8220;Einen Augenblick, bitte&#8221; in Richtung Tür und schaute durch den Vorhang der vor der Glastür hing. &#8220;Polizei, bitte aufmachen&#8221; rief es von draußen. Omar schloss die Tür auf und öffnete die Tür, als die Polizei auch schon in das Haus stürmte. Omar hielt einen Arm vor die Tür mit der Bitte &#8220;Einen Augenblick, meine Frau zieht sich grade an&#8221;. Ein großer Polizist in schusssicherer Kleidung drückte seinen Arm weg und ein älterer grauhaariger Herr (der befehlsführende Beamte) hielt Omar seine Dienstmarke vor das Gesicht. Der große und zwei andere Beamte preschten in der Zeit voran in das Haus. Der ältere Herr kam mit Omar in den Wohnraum. In der Zeit hatte ich es noch geschafft, mich anzuziehen und ging auf den Beamten zu und streckte ihm meine Hand zur Begrüßung entgegen, was aber nicht erwidert wurde. Omar und ich mussten uns dann hinsetzen aufs Sofa, während das Haus durchsucht wurde. Mindestens zwei Beamte gingen nach oben in die Schlafzimmer und kamen nach einer halben Minute wieder nach unten. Ein Beamter schaute sich die Walsroder Tageszeitung an, die auf einem Tisch lag. Wir hatten sie am selben Tag in einem nahegelegenen Dorf gekauft. Wir können uns beide nicht erinnern, dass das Badezimmer durchsucht wurde.</p>
<p>Der ältere Beamte der Kriminalpolizei in Soltau setzt sich nun auf das Sofa gegenüber von uns und erklärte uns, jemand hätte am selben Tag folgende Indizien gemeldet: Am Sonnabend sei ein orientalisch aussehendes Pärchen &#8220;im Dunkeln&#8221; ohne Auto in Dorf angekommen. Das war alles. Beide Beamte, die mit uns sprachen machten einen netten und anständigen Eindruck auf uns. Dennoch war ich aufgrund der Verletzung unserer Privatsphäre tief erschüttert.</p>
<p>Uns wurden nun Fragen gestellt:<br />
Warum wir Flitterwochen in Hamwiede machen? Ohne Auto? Warum kamen wir im Dunkeln an? Wir antworten, dass wir das haus über das Internet unter www.heideurlaub.de gefunden haben, die Besitzer zu den ersten gehörten, die sich bei uns gemeldet hatten, der Preis unserem kleinen Budget entgegenkam, wir uns noch kein Auto leisten können und dass wir erst so spät ankommen konnten, weil unsere Hochzeitsfeier erst gegen 19 Uhr am Samstag beendet war.</p>
<p>Der Beamte verlangte unsere Personalausweise und fragte telefonisch irgendwo nach, ob gegen einen von uns etwas vorläge. Währenddessen stellte Omar ein paar Fragen an den großen kräftigen Herrn in der schusssicheren Weste. Er sagte uns, dass sie mit acht Beamten (die eigens zu diesem Einsatz aus den Betten geholt wurden) angerückt sind. Vier umstellten das Haus, während vier weitere in das Haus eindrangen. Die Beamtin stand während der ganzen Zeit des Gesprächs still im Hintergrund. Der ältere Herr hatte etwas Probleme, die Nummern auf dem Personalausweis zu lesen, da er seine Brille nicht dabei hatte, er bat den großen Beamten sie ihm vorzulesen. Dann gab er diese dann an die andere Person am Ende der Leitung weiter und merkte dabei noch anerkennend an, dass Omar fließend und akzentfrei deutsch spricht, also schon als junger Mann nach Deutschland gekommen sein müsse. Er fragte auch noch nach seinem Herkunftsland und seinem Beruf. Omar wusste nicht was die Frage soll, da er ja Deutscher ist.</p>
<p>Während wir auf die Rückmeldung zu unseren Daten warten, redeten wir mit dem verantwortlichen Beamten. Ich fing an zu weinen, weil ich diese ganze Aktion nicht fassen konnte und geschockt war. Ich fragte ihn was diese Aktion denn jetzt sollte? Er sagte, dass dies mit einer ganz normalen Kontrolle – wie etwa der Alkoholkontrolle bei Autofahrern – zu vergleichen sei. Wir konnten nicht fassen, dass es einen solch großen aufwändigen Polizeieinsatz aufgrund dieser lächerlichen &#8220;Indizien&#8221; gab. Das Telefon klingelte und es schien nichts Nennenswertes über uns zu geben, was wir dem Kommentar &#8220;Leider haben wir tatsächlich ein Paar in ihren Flitterwochen gestört&#8221; entnahmen. Ich fragte den Beamten in was für einem Land wir eigentlich leben und er antwortete &#8220;In einem sicheren&#8221;. Zum Schluss wurde uns dann auch die Hand gereicht.</p>
<p>Ganz ehrlich, Sicherheit ist das letzte, was uns durch diese Aktion vermittelt wurde …</p>
<p><img src="http://vg05.met.vgwort.de/na/993b49e389a6463599f5d2b690981b93" width="1" height="1" alt=""></p>
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