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	<title>Musafira &#187; Muslimische Identität</title>
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		<title>Kurz verlinkt: Wie schön es ist, eine muslimische Frau zu sein…</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Oct 2008 06:56:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mohja Kahf hat einen sehr lesenswerten Artikel mit dem Titel &#8220;Spare Me the Sermon On Muslim Women&#8221; in der Washington Post verfasst.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mohja Kahf hat einen <a href="http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2008/10/03/AR2008100301968.html">sehr lesenswerten Artikel</a> mit dem Titel &#8220;Spare Me the Sermon On Muslim Women&#8221; in der Washington Post verfasst. </p>
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		<title>Vortrag auf der Islamwoche</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jun 2008 19:28:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor ein paar Wochen habe ich auf der Islamwoche in Stuttgart einen Vortrag gehalten. Der Titel des Themas war &#8220;Islam in Europa – damals und heute&#8221;. Ich habe daraus aber einen Vortrag gemacht, der sich hauptsächlich um Muslime in Deutschland seit der Gründung der BRD dreht. Zusätzlich habe ich mich noch in einer kritischen Betrachtung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor ein paar Wochen habe ich auf der Islamwoche in Stuttgart einen Vortrag gehalten. Der Titel des Themas war &#8220;Islam in Europa – damals und heute&#8221;. Ich habe daraus aber einen Vortrag gemacht, der sich hauptsächlich um Muslime in Deutschland seit der Gründung der BRD dreht. Zusätzlich habe ich mich noch in einer kritischen Betrachtung versucht, die in 6 Thesen mündet.</p>
<p>Ich habe zum ersten Mal versucht eine Vortrag frei zu halten und war am Ende doch sehr überrascht wie gut es geklappt hat. Normalerweise würde ich einen Vortrag lieber ablesen, weil ich mich dann sicherer fühle. Dieses Mal wurde aber in der Vorbereitung klar, dass ablesen dem Vortrag schaden würde. Ich habe nun versucht den Vortrag für die Seite zu verschriftlichen, der vorher nur als Präsentation mit freier Rede konzipiert war. <a href="http://www.musafira.de/vortrage/islamwoche-stuttgart-mai-2008-%E2%80%93-islam-in-europa-damals-und-heute/">Hier</a> kann man sich den Vortrag durchlesen.</p>
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		<title>Werner Schiffauer &#8211; Parallelgesellschaften</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Apr 2008 11:25:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der bekannte Ethnologe Werner Schiffauer hat eine neues Buch geschrieben, dass im Mai auf den Markt kommt. Hier die Beschreibung des Verlags: Die Beschwörung gemeinsamer Werte sowie der Notwendigkeit einer Leitkultur und der ständige Hinweis auf Gefahren der Parallelgesellschaft verringert eher die Chancen der Ausbildung von Gemeinwohlorientierung bei Migranten, als dass sie sie fördert. Dies [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der bekannte Ethnologe Werner Schiffauer hat eine neues <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3899426436/ref=reg_hu-wl_item-added">Buch</a> geschrieben, dass im Mai auf den Markt kommt. Hier die Beschreibung des <a href="http://www.transcript-verlag.de/ts643/ts643.htm">Verlags</a>:</p>
<blockquote><p>Die Beschwörung gemeinsamer Werte sowie der Notwendigkeit einer Leitkultur und der ständige Hinweis auf Gefahren der Parallelgesellschaft verringert eher die Chancen der Ausbildung von Gemeinwohlorientierung bei Migranten, als dass sie sie fördert.<br />
Dies ist die These, die in diesem Buch, ausgehend von ethnografischen Untersuchungen zur Lebensrealität in Einwanderervierteln und islamischen Gemeinden, entwickelt wird. Dabei wird gefragt, wie und wo sich in den Einwanderervierteln Identifikationspotenziale mit der Gesellschaft ausbilden, und wie sie sich in gesellschaftlichem Engagement niederschlagen. </p></blockquote>
<p>Bin schon gespannt…</p>
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		<title>A Land Called Paradise</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Jan 2008 22:41:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Islamfeindlichkeit]]></category>
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		<description><![CDATA[In den USA läuft grade ein online Videowettbewerb namens &#8220;One Nation &#8211; Many Voices&#8221;. Viele kreative Beiträge wurden eingereicht, leider kann man nur aus den USA abstimmen. Hier ein Beispiel:]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den USA läuft grade ein online Videowettbewerb namens &#8220;One Nation &#8211; Many Voices&#8221;. Viele kreative Beiträge wurden eingereicht, leider kann man nur aus den USA abstimmen. Hier ein Beispiel:</p>
<p><object width="400" height="370"><param name="movie" value="http://www.linktv.org/embed_ff/238"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.linktv.org/embed_ff/238" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="400" height="370"></embed></object></p>
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		<title>Muslime und Stereotype</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Jan 2007 11:48:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zu jeder Nationalität/ Religionsgemeinde/ Gruppierung gibt es das passende oder unpassende Stereotyp. Auch gibt es keine Gruppierung die nicht über Stereotype in Bezug auf Nicht-Zugehörige verfügt. Ich möchte hier nur über den Umgang von Muslimen mit Stereotypen sprechen, welche von außen an sie herangetragen werden. In Gesprächen unter Muslimen hört man oft eine starke Unzufriedenheit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zu jeder Nationalität/ Religionsgemeinde/ Gruppierung gibt es das passende oder unpassende Stereotyp. Auch gibt es keine Gruppierung die nicht über Stereotype in Bezug auf Nicht-Zugehörige verfügt.</p>
<p>Ich möchte hier nur über den Umgang von Muslimen mit Stereotypen sprechen, welche von außen an sie herangetragen werden. In Gesprächen unter Muslimen hört man oft eine starke Unzufriedenheit mit dem mitunter vorurteilsbeladenen Umgang mit ihnen heraus: sei es in den Medien, im Dialog, auf politischer oder auch privater Ebene. Diese Vorurteile existieren tatsächlich, und das nicht erst seit gestern, und auch nicht nur unter dem &#8220;gemeinen&#8221; Volk (vgl. auch die von Edward Said ausgelöste Orientalismus-Debatte). Solche Fremdbeschreibungen erfüllen eine bestimmte Funktion für den, der sie ausführt. Diese hat mit der Konstruktion seines Selbstbildes zu tun. Das funktioniert dann ungefähr so:</p>
<p>1. Behauptung: Gruppe B ist ganz anders als Gruppe A.</p>
<p>2. Behauptung: Gruppe B ist zurückgeblieben.</p>
<p>Aus beiden Behauptungen folgt, dass Gruppe A fortschrittlich ist. Gruppe B ist so nur die Projektionsfläche für alles das was Gruppe A nicht ist. Ich denke, dass keine Gruppierung frei von solchen Mechanismen ist, man sollte sie sich nur bewusst machen um zu einer authentischen Identität zu kommen.</p>
<p>Weit über die Diskriminierung hinaus, haben solche Zuschreibungen jedoch noch einen tiefergehenden Effekt auf die Muslime. Dies wird besonders in der Identitätsbildung von Muslimen deutlich, denn die erfolgt meiner Beobachtung nach oft nur noch als (trotzige oder zustimmende) Reaktion auf die Fremdbeschreibungen. Dies kann man an zahllosen Beispielen verdeutlichen, ich bringe hier nur zwei:</p>
<blockquote><p>- So wird die Behauptung &#8220;Das Kopftuch ist ein Symbol der Unterdrückung von Frauen&#8221; einfach übernommen oder es wird die (meiner Meinung nach unsinnige)* Gegenbehauptung &#8220;Es ist ein Symbol für die Befreiung der Frau&#8221; aufgestellt. Womit gleichzeitig die Behauptung aufgestellt wird, die muslimische Frau sei an sich ja schon befreit und bedürfe keiner weiteren Unterstützung.</p></blockquote>
<blockquote><p>- Der Islam wird oft als absolut inkompatibel mit einer wie auch immer gearteten Demokratie bezeichnet. Dies wird von vielen Muslimen einfach übernommen. So meinen sie entweder außerhalb eines islamischen Referenzrahmens für Demokratie argumentieren zu müssen. Oder aber, sie lehnen Demokratie schlichtweg ab, und argumentieren so oft (gewollt oder unbewusst) für autoritäre und ausbeuterische Systeme.</p></blockquote>
<p>Das Problem bei dieser Art des Umgangs mit Vorurteilen ist aber, dass wir so einfach nicht mit unseren tatsächlichen Problemen fertig werden. Wir ignorieren sie dadurch vielmehr und machen uns selber unfähig zur Selbstkritik und der daraus folgenden Verbesserung von Missständen. Ich will bei dem Beispiel &#8220;unterdrückte muslimische Frau&#8221; bleiben. Wenn wir immer nur auf Vorwürfe von außen antworten und bei der Behauptung bleiben der Islam unterdrücke die Frau nicht (was ja an sich stimmt), dann verschließen wir damit die Augen vor tatsächlich bestehendem Unrecht. Nämlich dem, dass es ein Problem in der Behandlung von Frauen in musl. Gesellschaften und Familien gibt. Es kann so passieren, dass eine Beratungsstelle für Frauen mit familiären Problemen innerhalb einer Moscheegemeinde als ein Angriff auf den Islam an sich und die Gemeinde verstanden wird. Das kann doch nicht sein! Es gab so einen Fall wirklich (kann den Artikel nicht mehr finden) und ich kann dies auch aus der eigenen Erfahrung teilw. bestätigen. Wenn man sich als Muslim oder den Islam nur als Gegenentwurf zur &#8220;westlichen Gesellschaft&#8221; versteht, läuft man Gefahr die Bedürfnisse der Muslime in unserer Gesellschaft zu missachten und dadurch ihren Zustand zu verschlechtern.</p>
<p>* Unsinnig deshalb, weil Frauen in weiten Teilen der menschlichen Geschichte nun einmal unterdrückt waren/sind und das völlig unabhängig davon, ob sie nun bedeckt waren oder sind. Außerdem haben bis vor ca. 100 Jahren in den meisten Gesellschaften des Nahen und Mittleren Ostens Frauen aller Religionen eine Kopf- bzw. Gesichtsbedeckung getragen, ohne dadurch befreiter zu sein. Dies übrigens auch schon lange bevor der Koran offenbart wurde. Der Grad der &#8220;Befreiung&#8221; einer Frau steht einfach in keinem Zusammenhang zum Grad der Bedeckung.</p>
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