Buchneuerscheinung: at-Tirmidhis “al-Shama’il Muhammadiyya”

Ich habe vor ein paar Tagen per Rundmail von einer interessanten Neuerscheinung erfahren. Es geht dabei um die Übersetzung der “Al-Schama’il al-Muhammadiyya” von Imam al-Tirmidhi. Bei dem Buch handelt es sich um das früheste seines Genres, denn diese Sammlung von Hadithen widmet sich speziell der Person des Propheten (saws), seinem Äußeren, Charakter, Verhalten usw. Hier kann man das Buch beim Warda Verlag bestellen.

Encyclopaedia Britannica für Blogger kostenlos zugänglich

Die Encyclopaedia Britannica hat sich dazu entschlossen, einen – zunächst auf ein Jahr beschränkten – kostenlosen Zugang an Blogger zu vergeben. Dies wohl im Kampf um Klickraten mit der Wikipedia und ums Überleben.

Ich habe mich natürlich gefreut und mich gleich dort angemeldet. Ich nutze zwar auch oft die Wikipedia um mir einen Einstieg zu manchen Themen zu verschaffen – gerade bei aktuellen Ereignissen ist die Wikipedia im Vergleich unschlagbar. Ich finde auch die Idee, dass Wissen kostenlos und (theoretisch) für jedermann zugänglich sein sollte überzeugend. Es ist jedoch Fakt, dass sich bei der Wikipedia auch viel unnötiger Klatsch und Tratsch, schlecht recherchierte Angaben und stark meinungsgefärbte Artikel finden lassen. Ein Zugang zu einer renommierten, wissenschaftlich überprüften online Enzyklopädie ist deshalb natürlich wunderbar.

Ich hab deshalb gestern gleich das Online-Formular ausgefüllt und bin dann auch heute morgen freigeschaltet worden. Das schöne ist, dass auch meine Leser in den Genuss meines Abos kommen können, denn jeder Link, der von meinem Blog auf einen Britannica Artikel verlinkt ist freigeschaltet. So wie dieser Artikel über die Mu’allaqat (vorislamische arabische Gedichte).

Neue Übersetzung der Reisen des Ibn Battuta

Meiner Liste deutscher Übersetzungen arabischer Klassiker habe ich heute einen Neuzugang zugefügt. Die Reisen des Ibn Battuta liegen in völliger Neuübersetzung vor. Übersetzt wurden sie von Horst Grün. Hier ein Auszug aus dem Verlagstext:

Auf 120.000 Kilometer hat man die gesamte Reisestrecke geschätzt, die Ibn Battuta im 14. Jahrhundert zu Pferd und Kamel, zu Schiff, im Ochsenwagen und in der Sänfte zurücklegte. Siebenundzwanzig Jahre lang reiste der Marokkaner bis an die Grenzen der damals bekannten Welt. Er lernte Heilige und Wandermönche, Könige, Sultane und Despoten in den entlegensten Teilen der muslimischen Reiche kennen, während er die heiligen Stätten des Islam besuchte: Bagdad, Mekka, Kairo und Damaskus, aber auch Indien, die Malediven und China sind seine Stationen. Nach einem kurzen Besuch Spaniens und einer zweijährigen Reise nach Mali und Niger legte der rastlos Reisende den Wanderstab endgültig zur Seite. Der Bericht, den er nach seiner Rückkehr diktierte, trug ihm nicht nur in der arabischen Welt den Beinamen des größten Reisenden des Islam ein.

Update: Hier gibt einen Artikel aus der Frankfurter Allgemeinen über die Entstehung dieser neuen Übersetzung.