Aller Anfang ist schwer…

Dies gilt ganz besonders für das Arabischlernen. Ich habe beim Lernen der arabischen Sprache schon eine recht chaotische Karriere hinter mir, inklusive vieler Frustrationen. Angefangen habe ich mit einem wöchentlich stattfindenden Kurs in einem Kulturverein. Hier lernte ich nicht viel mehr als das Lesen und Schreiben arabischer Buchstaben. Weiter ging es dann mit Kursen an der Uni, die aufgrund extrem hoher Teilnehmerzahlen – anfangs über 100 Studenten – mehr einer Vorlesung glichen, als Sprachunterricht. Hier erhielt ich jedoch wenigstens die Möglichkeit, arabische Texte lesen und übersetzen zu lernen und einen Einblick in die arabische Grammatik zu bekommen.

Sprechhemmungen
Sonst nicht gerade schweigsam, frustrierte mich mein Unvermögen – nach vier Semestern Intensivunterricht – auf Arabisch zu kommunizieren immer mehr. Da es in Berlin und Umgebung keinerlei Möglichkeiten gab, den Unterricht nach Erreichen eines Anfängerniveaus fortzusetzen, entschloss ich mich einen Kurs in Kairo zu besuchen. In den nächsten Sommerferien fuhr ich mit einer Gruppe zum Arabischlernen dorthin. Dies wurde zu meinem Aha-Erlebnis. Ich teilte mir dort eine Lehrerin mit nur einer einzigen Schülerin und erreichte dort in einem Monat, was ich in den letzten zwei Jahren nicht erreichen konnte: die Grundlagen der Arabischen Grammatik zu verstehen und anzuwenden.

Einzelunterricht
Seit der ersten Unterrichtserfahrung in Kairo bin ich ein absoluter Fan von intensivem Einzelunterricht. Ich kann nur jedem empfehlen, einen solchen Unterricht zu besuchen, da der Frustrationsfaktor bei der Arabischen Hochsprache (fusha) sonst oft besonders hoch ist. Meine Erfahrungen diesbezüglich (Preise, Aufwand, Schulen), kann man hier finden.