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	<title>Musafira &#187; Muslimische Identität</title>
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		<title>Kopftuchverbot verletzt Menschenrechte…</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Mar 2009 21:06:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Aufgrund von Zeitmangel hier nur ein Link zur Studie (basierend auf Gesprächen mit gut 30 verhinderten Lehrerinnen in Deutschland) von Human Rights Watch: Diskriminierung im Namen der Neutralität von Haleh Chahrokh.
Hier noch ein guter Kommentare zu dem Bericht &#8220;Kopftuchverbot für Lehrerinnen:
Glaube oder Beruf? Beides!&#8221; von Claudia Kirsch. (Überraschenderweise aus der Brigitte).
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Aufgrund von Zeitmangel hier nur ein Link zur Studie (basierend auf Gesprächen mit gut 30 verhinderten Lehrerinnen in Deutschland) von Human Rights Watch: <a href="http://www.hrw.org/sites/default/files/reports/germany0209dewebwcover_1.pdf">Diskriminierung im Namen der Neutralität</a> von Haleh Chahrokh.</p>
<p>Hier noch ein guter Kommentare zu dem Bericht &#8220;<a href="http://www.brigitte.de/gesellschaft/politik-gesellschaft/kopftuch-verbot-schule-1008915/">Kopftuchverbot für Lehrerinnen:<br />
Glaube oder Beruf? Beides!&#8221;</a> von Claudia Kirsch. (Überraschenderweise aus der Brigitte).</p>
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		<title>Programmänderung bei Anne Will – Gaza kein Thema</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Jan 2009 20:49:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am 11. Januar 2009, also heute, sollte der aktuelle Krieg in Gaza das Thema der Anne-Will-Sendung sein. Dazu waren  Joschka Fischer, Avi Primor, Daniel Barenboim und die palästinensische Professorin Sumaya Farhat-Naser eingeladen. Nun gab es eine kurzfristige Programmänderung und es geht um das Thema &#8220;Freitod&#8221;. In diesem Zusammenhang dokumentiere ich einen Brief an die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 11. Januar 2009, also heute, sollte der aktuelle Krieg in Gaza das Thema der Anne-Will-Sendung sein. Dazu waren  Joschka Fischer, Avi Primor, Daniel Barenboim und die palästinensische Professorin Sumaya Farhat-Naser eingeladen. Nun gab es eine kurzfristige Programmänderung und es geht um das Thema &#8220;Freitod&#8221;. In diesem Zusammenhang dokumentiere ich einen Brief an die Redaktion (<a href="http://daserste.ndr.de/annewill/">http://daserste.ndr.de/annewill/</a>) von Irmgard Pinn:</p>
<blockquote><p>Sehr geehrte Redaktion,<br />
Änderungen des Fernsehprogramms aufgrund aktueller Ereignisse kommen nicht selten vor. Dagegen kann ich mich nicht erinnern, dass jemals ein Thema von höchster politischer Relevanz und Brisanz zugunsten einer zeitlosen Frage wie &#8220;Tabu Freitod&#8221; abgesetzt wurde. Oder sollte die Redaktion von &#8220;Anne Will&#8221; tatsächlich den Selbstmord eines deutschen Unternehmers für wichtiger, interessanter und damit diskussionswürdiger halten als die fortdauernde Bombardierung Gazas?</p>
<p>Meine Erwartung, dazu auf der Homepage der Sendung eine Antwort zu finden, wurde leider enttäuscht. Allerdings entnehme ich dem Zuschauer-Blog, dass ich wohl nicht die erste und einzige bin, die sich über die Gründe des Themenwechsels Gedanken macht. Ich vermute jedenfalls, dass es sich bei den Postings, die als &#8220;nicht zum Thema gehörend&#8221; (Freitod) gelöscht wurden, um solche Nachfragen gehandelt hat. Glauben Sie wirklich, im Zeitalter des Internets auf diese Weise unbequeme Fragen abblocken zu können? Abgesehen von Grundprinzipien der Medien-Transparenz und Pressefreiheit, der sich gerade eine Sendung wie &#8220;Anne Will&#8221; doch wohl verpflichtet fühlt.</p>
<p>Ich nehme an, dass der Krieg in Gaza auch am kommenden Sonntag weiterhin aktuell sein wird und hoffe, dass Sie dann nicht wiederum auf ein &#8220;unverfängliches&#8221; Thema ausweichen. Als Schwerpunkt der Diskussion schlage ich Ihnen die Frage nach dem Umgang der deutschen Medien mit dem israelischen Überfall auf Gaza vor, der in vielen Bereichen eine Wahrung der Prinzipien von professioneller Recherche und kritischer Berichterstattung &#8211; nicht zuletzt mit Blick auf die deutsche Regierung und die Bekenntnisse zu einer unbedingten Solidarität mit Israel &#8211; schmerzlich vermissen läßt. Geeignete Diskussionsteilnehmerinnen aus Politik und Wissenschaften kann ich Ihnen dazu bei Bedarf gerne nennen.<br />
(gleicher Text ging an den Zuschauer-Blog)</p></blockquote>
<p>Update:<br />
Der Evangelische Pressedienst meldet zum Thema:</p>
<blockquote><p>
<strong><a href="http://www.ekir.de/ekir/3475_52498.php">Evangelisches Forum kritisiert Absetzung TV-Debatte zu Nahostkrieg</a></strong><br />
Der Vorsitzende des Evangelischen Forums Westfalen, Manfred Keller, hat die Absetzung der Debatte über den Krieg in Gaza in der TV-Talksendung &#8220;Anne Will&#8221; kritisiert.</p>
<p>Der Vorsitzende des Evangelischen Forums Westfalen, Manfred Keller, hat die Absetzung der Debatte über den Krieg in Gaza in der TV-Talksendung &#8220;Anne Will&#8221; kritisiert. Die für Sonntagabend vorgesehene Diskussion in der ARD-Sendung wäre angesichts des aktuellen Konfliktes zwischen Israel und den Palästinensern und der unerträglichen Situation der Menschen in Gaza wichtig gewesen, erklärte Keller am Sonntag in Bochum. <a href="http://www.ekir.de/ekir/3475_52498.php">Weiterlesen…</a></p></blockquote>
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		<title>&#8220;Der Weg nach Mekka&#8221; im Kino</title>
		<link>http://www.musafira.de/2008/11/30/der-weg-nach-mekka-im-kino/</link>
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		<pubDate>Sun, 30 Nov 2008 14:23:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Muslimische Identität]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich bekomme seit Tagen Rundmails den Film über Muhammad Asad betreffend. Er ist ja jetzt auch in den deutschen Kinos angelaufen. In folgenden Kinos in Deutschland soll der Film laufen:
Ab dem 27.11.2008 läuft der Film in folgenden Städten und Kinos:
Berlin &#8211; babylon berlin:mitte
Berlin &#8211; fsk Kino
Köln &#8211; Filmpalette
Frankfurt &#8211; Mal seh&#8217;n Kino
Karlsruhe &#8211; Schauburg
München &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bekomme seit Tagen Rundmails den <a href="http://www.musafira.de/2008/09/05/der-weg-nach-mekka/">Film über Muhammad Asad</a> betreffend. Er ist ja jetzt auch in den deutschen Kinos angelaufen. In folgenden Kinos in Deutschland soll der Film laufen:</p>
<blockquote><p>Ab dem 27.11.2008 läuft der Film in folgenden Städten und Kinos:<br />
Berlin &#8211; babylon berlin:mitte<br />
Berlin &#8211; fsk Kino<br />
Köln &#8211; Filmpalette<br />
Frankfurt &#8211; Mal seh&#8217;n Kino<br />
Karlsruhe &#8211; Schauburg<br />
München &#8211; Forumkinos<br />
München &#8211; Neues Arena<br />
München &#8211; Monopol (nur am 30.11.)<br />
Nürnberg &#8211; Cinecitta</p>
<p>Ab dem 04.12.2008 in:<br />
Dresden &#8211; Kino im Dach<br />
Münster &#8211; Cinema<br />
Hamburg &#8211; Abaton (nur am 6.12, 7.12., 13.12., 21.12.)</p></blockquote>
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		<title>Kurz verlinkt: Wie schön es ist, eine muslimische Frau zu sein…</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Oct 2008 06:56:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mohja Kahf hat einen sehr lesenswerten Artikel mit dem Titel &#8220;Spare Me the Sermon On Muslim Women&#8221; in der Washington Post verfasst. 
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Mohja Kahf hat einen <a href="http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2008/10/03/AR2008100301968.html">sehr lesenswerten Artikel</a> mit dem Titel &#8220;Spare Me the Sermon On Muslim Women&#8221; in der Washington Post verfasst. </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Der Weg nach Mekka</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Sep 2008 12:41:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ieses Jahr ist ein Dokumentarfilm über Muhammad Asad fertig gestellt worden. Ausgerechnet ein Regisseur aus seinem Heimatland Österreich hat einen Film über sein Leben hergestellt.  Die Inhaltsbeschreibung hört sich recht interessant an:
Rede und Gegenrede sind Strukturprinzip des Films DER WEG NACH MEKKA – Die Reise des Muhammad Asad, welcher sich wohlfeilen Lösungen beharrlich verweigert. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_351" class="wp-caption alignleft" style="width: 225px"><img src="http://www.musafira.de/wp-content/uploads/2008/09/derwegnachmekka4-215x300.jpg" alt="Der Weg nach Mekka, Regie: Georg Misch, Foto: Mischief Films" title="derwegnachmekka4" width="215" height="300" class="size-medium wp-image-351" /><p class="wp-caption-text">Der Weg nach Mekka, Regie: Georg Misch, Foto: Mischief Films</p></div>Dieses Jahr ist ein Dokumentarfilm über Muhammad Asad fertig gestellt worden. Ausgerechnet ein Regisseur aus seinem Heimatland Österreich hat einen Film über sein Leben hergestellt.  Die <a href="http://www.mischief-films.com/sub2.php?ID=3&#038;S=D">Inhaltsbeschreibung</a> hört sich recht interessant an:</p>
<blockquote><p>Rede und Gegenrede sind Strukturprinzip des Films DER WEG NACH MEKKA – Die Reise des Muhammad Asad, welcher sich wohlfeilen Lösungen beharrlich verweigert. Der Film insistiert auf Widersprüchlichkeiten, was ihn auszeichnet. Die heutigen Kontakt- und Konfliktpunkte werden aus einem neuen Blickwinkel untersucht und gezeichnet. Berührend sind neben biographischen Einzelheiten, Textzitate, private Fotografien und Filmaufzeichnungen eingewebt, welche Lebenswelten verschiedenster Menschen sichtbar machen: Die einfacher, saudischer Beduinen, palästinensischer Flüchtlinge, Beratern Sharons, pakistanischer Asadianern und Wegbegleiter Asads.</p></blockquote>
<p>Das autobiographische Buch &#8220;Der Weg nach Mekka&#8221; ist übrigens eines der am spannendsten und schönsten geschriebenen Zeugnisse eines deutschsprachigen Islam überhaupt. Leider findet man es nur noch sehr teuer im antiquarischen Buchhandel. Wenn man englisch liest, hat man es da ein wenig einfacher.</p>
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		<title>Geschichte des Islams in Deutschland</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Aug 2008 22:09:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich bin heute erst auf eine gute Zusammenfassung der Geschichte des Islams in Deutschland aufmerksam geworden:
Geschichte des Islams in Deutschland von 1731/1732 bis 1945
Geschichte des Islams in Deutschland seit 1945
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin heute erst auf eine gute Zusammenfassung der Geschichte des Islams in Deutschland aufmerksam geworden:</p>
<p><a href="http://www.helmut-zenz.de/hzislam8.html">Geschichte des Islams in Deutschland von 1731/1732 bis 1945</a></p>
<p><a href="http://www.helmut-zenz.de/hzisla12.html">Geschichte des Islams in Deutschland seit 1945</a></p>
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		<title>Scharia in westlichen Gesellschaften</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Aug 2008 17:42:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Debatte um eine Anwendung der Scharia auch im Westen erhitzt die Gemüter immer wieder. Sei es aufgrund der verzerrten Wahrnehmung eines Vorschlags des Bischofs von Canterbury, oder weil der bosnische Mufti wagte, das Unwort in einem Artikel zu benutzen. Auf eine interessante Studie, die sich mit der Praxis in westlichen Gesellschaften (hier Kanada und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Debatte um eine Anwendung der Scharia auch im Westen erhitzt die Gemüter immer wieder. Sei es aufgrund der verzerrten Wahrnehmung eines Vorschlags des Bischofs von Canterbury, oder weil der bosnische Mufti wagte, das Unwort in einem Artikel zu benutzen. Auf eine interessante Studie, die sich mit der Praxis in westlichen Gesellschaften (hier Kanada und die USA) beschäftigt, bin ich heute gestoßen. Ganz unhysterisch und aus einer rechtswissenschaftlichen Perspektive untersucht nun eine Forscherin in Nordamerika – gefördert vom Social Science and Humanities Council of Canada – das Phänomen &#8220;islamische Scheidung&#8221;. Das laufende Projekt geht also den Fragen nach, warum manche Muslime zusätzlich zum zivilrechtlichen Weg in Eheangelegenheiten religiöse Beratschlagung und Regelung in Anspruch nehmen, warum dies eine Bedeutung  für sie hat, welche Rolle Imame in diesem Prozess spielen, inwieweit islam-rechtliche Prinzipien in diesem Prozess zur Anwendung kommen und inwieweit Moscheen eine Rolle spielen im Bereich der Konfliktlösung zwischen Ehepartnern. Das Projekt hat eine Internetseite, die man unter <a href="http://www.islamicdivorce.org/home.htm">www.islamicdivorce.org</a> erreichen kann.</p>
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		<title>Vortrag auf der Islamwoche</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jun 2008 19:28:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor ein paar Wochen habe ich auf der Islamwoche in Stuttgart einen Vortrag gehalten. Der Titel des Themas war &#8220;Islam in Europa – damals und heute&#8221;. Ich habe daraus aber einen Vortrag gemacht, der sich hauptsächlich um Muslime in Deutschland seit der Gründung der BRD dreht. Zusätzlich habe ich mich noch in einer kritischen Betrachtung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor ein paar Wochen habe ich auf der Islamwoche in Stuttgart einen Vortrag gehalten. Der Titel des Themas war &#8220;Islam in Europa – damals und heute&#8221;. Ich habe daraus aber einen Vortrag gemacht, der sich hauptsächlich um Muslime in Deutschland seit der Gründung der BRD dreht. Zusätzlich habe ich mich noch in einer kritischen Betrachtung versucht, die in 6 Thesen mündet.</p>
<p>Ich habe zum ersten Mal versucht eine Vortrag frei zu halten und war am Ende doch sehr überrascht wie gut es geklappt hat. Normalerweise würde ich einen Vortrag lieber ablesen, weil ich mich dann sicherer fühle. Dieses Mal wurde aber in der Vorbereitung klar, dass ablesen dem Vortrag schaden würde. Ich habe nun versucht den Vortrag für die Seite zu verschriftlichen, der vorher nur als Präsentation mit freier Rede konzipiert war. <a href="http://www.musafira.de/vortrage/islamwoche-stuttgart-mai-2008-%E2%80%93-islam-in-europa-damals-und-heute/">Hier</a> kann man sich den Vortrag durchlesen.</p>
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		<title>Buchneuerscheinung: at-Tirmidhis &#8220;al-Shama&#8217;il Muhammadiyya&#8221;</title>
		<link>http://www.musafira.de/2008/04/28/buchneuerscheinung-at-tirmidhis-al-shamail-muhammadiyya/</link>
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		<pubDate>Mon, 28 Apr 2008 16:23:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich habe vor ein paar Tagen per Rundmail von einer interessanten Neuerscheinung erfahren. Es geht dabei um die Übersetzung der  &#8220;Al-Schama&#8217;il al-Muhammadiyya&#8221; von Imam al-Tirmidhi. Bei dem Buch handelt es sich um das früheste seines Genres, denn diese Sammlung von Hadithen widmet sich speziell der Person des Propheten (saws), seinem Äußeren, Charakter, Verhalten usw. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe vor ein paar Tagen per Rundmail von einer interessanten Neuerscheinung erfahren. Es geht dabei um die Übersetzung der  &#8220;Al-Schama&#8217;il al-Muhammadiyya&#8221; von <a href="http://www.britannica.com/EBchecked/topic/596852/at-Tirmidhi">Imam al-Tirmidhi</a>. Bei dem Buch handelt es sich um das früheste seines Genres, denn diese Sammlung von Hadithen widmet sich speziell der Person des Propheten (saws), seinem Äußeren, Charakter, Verhalten usw. <a href="http://www.warda.info/wasistneu.htm">Hier</a> kann man das Buch beim Warda Verlag bestellen.</p>
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		<title>Gespräche in Behörden&#8230;</title>
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		<pubDate>Sat, 22 Mar 2008 21:43:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[..können durchaus sprachlos machen.
So kam es eines schönen Tages in irgendeiner deutschen Behörde zu diesem denkwürdigen Gesprächsansatz zwischen Sachbearbeiterin (SB) und Muslima (M):
SB: &#8220;Islam… (nachdenkliches Stirnrunzeln) … dit is do so eher im Süden anjesiedelt, wa?&#8221;
M:&#8221;hmm&#8221;
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			<content:encoded><![CDATA[<p>..können durchaus sprachlos machen.</p>
<p>So kam es eines schönen Tages in irgendeiner deutschen Behörde zu diesem denkwürdigen Gesprächsansatz zwischen Sachbearbeiterin (SB) und Muslima (M):</p>
<p>SB: &#8220;Islam… (nachdenkliches Stirnrunzeln) … dit is do so eher im Süden anjesiedelt, wa?&#8221;</p>
<p>M:&#8221;hmm&#8221;</p>
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		<title>A Land Called Paradise</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Jan 2008 22:41:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In den USA läuft grade ein online Videowettbewerb namens &#8220;One Nation &#8211; Many Voices&#8221;. Viele kreative Beiträge wurden eingereicht, leider kann man nur aus den USA abstimmen. Hier ein Beispiel:

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			<content:encoded><![CDATA[<p>In den USA läuft grade ein online Videowettbewerb namens &#8220;One Nation &#8211; Many Voices&#8221;. Viele kreative Beiträge wurden eingereicht, leider kann man nur aus den USA abstimmen. Hier ein Beispiel:</p>
<p><object width="400" height="370"><param name="movie" value="http://www.linktv.org/embed_ff/238"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.linktv.org/embed_ff/238" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="400" height="370"></embed></object></p>
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		<title>Das Orienttheater</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Jun 2007 22:10:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In einem früheren Beitrag hatte ich ja schon mal auf den Zusammenhang zwischen Fremdzuschreibungen und Eigenwahrnehmung bei Muslimen hingewiesen. Demnach ist die Eigenwahrnehmung fast schon diktiert durch die Zuschreibung, die von außen kommt. Das Denken unterliegt dadurch leider sehr starken Zwängen und Einschränkungen – der Tellerrand, über den man eigentlich hinausdenken sollte, erscheint in Diskussionen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In einem <a href="http://www.musafira.de/page3/files/Muslime%20und%20Stereotype.html" rel="self" title="Musafira | Blog:Muslime und Stereotype">früheren Beitrag</a> hatte ich ja schon mal auf den Zusammenhang zwischen Fremdzuschreibungen und Eigenwahrnehmung bei Muslimen hingewiesen. Demnach ist die Eigenwahrnehmung fast schon diktiert durch die Zuschreibung, die von außen kommt. Das Denken unterliegt dadurch leider sehr starken Zwängen und Einschränkungen – der Tellerrand, über den man eigentlich hinausdenken sollte, erscheint in Diskussionen oft unerreichbar. Auf den Alltag runtergebrochen, kommt eine eine typische Unterhaltung unter Muslimen über z.B. Rechte und Freiheiten muslimischer Frauen nicht ohne Bezugnahme auf &#8220;westliche Vorurteile&#8221; aus, auch wenn diese von keinem der Gesprächspartner erwähnt wurden. Authentische und originelle Ansätze werden so im Keim erstickt. Darüber hinaus ist die thematische Auswahl dessen, womit sich der innerislamische Diskurs seit ungefähr einhundert Jahren intellektuell beschäftigt, beschränkt auf Themen, die der Zeitgeist bestimmt: Gewalt, nichtvorhandene Frauenrechte, Unvereinbarkeit mit Demokratie, Rückständigkeit, Aufklärungsfeindlichkeit usw.</p>
<p>In einer <a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/forschungundgesellschaft/614682/" target="_blank" rel="external">Sendung des Deutschlandfunks zum Thema Orientalismus</a> findet Prof. Dr. Reinhard Schulze folgende Worte für dieses Dilemma:</p>
<blockquote><p>Der Orientalismus beschreibt ja eigentlich nur für den Westen jetzt, wie der Orient ausgestaltet sei. Und das Interessante ist, dass sich die &#8220;Orientalen&#8221;, in Anführungsstrichen, also diejenigen, auf die sich diese Diskurse beziehen, nach dieser Redeweise ausrichten und sich auch so verhalten, wie der Orientalismus es eigentlich vorschreibt. Der ganze Orientalismusdiskurs ist eigentlich nicht nur ein Diskurs des Westens über den Orient, sondern ist quasi auch ein Diskurs beider Seiten über sich selbst. Man teilt die Rollen zu, die der eine und der andere zu spielen hat, einigt sich auf diese Rolle und spielt das ganze Orienttheater aus.</p></blockquote>
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		<title>Ein spirituell motiviertes Umweltbewusstsein</title>
		<link>http://www.musafira.de/2007/06/07/ein-spirituell-motiviertes-umweltbewusstsein/</link>
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		<pubDate>Thu, 07 Jun 2007 13:38:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich weiß noch wie geschockt ich war, als ich als 12-Jährige auf einer Schüleraustauschwoche entdeckte, dass der Müll in meiner britischen Gastfamilie nicht getrennt wurde. Manchmal wanderte sogar Glas in den regulären Hausmüll! Waldsterben, Überfischung, saurer Regen und verstrahlte Lebensmittel waren für mich Sorgen, die mich in meinem Alltag begleiteten. Umweltschutz und seine praktische Umsetzung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich weiß noch wie geschockt ich war, als ich als 12-Jährige auf einer Schüleraustauschwoche entdeckte, dass der Müll in meiner britischen Gastfamilie nicht getrennt wurde. Manchmal wanderte sogar Glas in den regulären Hausmüll! Waldsterben, Überfischung, saurer Regen und verstrahlte Lebensmittel waren für mich Sorgen, die mich in meinem Alltag begleiteten. Umweltschutz und seine praktische Umsetzung haben mich zu dem Zeitpunkt brennend interessiert. Ich muss leider sagen, dass dieses Bewusstsein bei mir im Laufe der Zeit immer mehr in den Hintergrund rückte. Nicht weil es mir nicht wichtig wäre, aber das aktuelle politische Tagesgeschehen, Resignation in Umweltdingen und ganz allgemein das Leben leisten ihren Beitrag.</p>
<p>Ein sehr <a href="http://www.islamische-zeitung.de/?id=8872" target="_blank" rel="external">interessantes Interview</a> mit einem britischen Umweltaktivisten in der neuesten Ausgabe der IZ hat mich nach langer Zeit wieder zum Nachdenken gebracht.</p>
<blockquote><p>&#8220;Auf eine Weise lässt sich sagen, dass wir die Natur objektiviert haben. Wir sagen: Wir sind das Subjekt und die Natur ist das Objekt. In Wirklichkeit gibt es aber kein Objekt und kein Subjekt. Wir sind alle Subjekte gegenüber Allahs Befehl. Wenn Menschen das verstehen und anfangen, darüber nachzudenken, wer sie sind, wie sie funktionieren und was ihnen der Himmel, die Sonne, der Mond und die Bäume bedeuten, dann kann sich etwas ändern. Die Leute haben aber keine Zeit dafür. Wofür sie Zeit erübrigen können, ist die Hubraumgröße ihres Autos, die Fläche ihres Hauses, der Schnitt ihres Gartens und ob sie einmal im Jahr nach Süden in die Sonne fliegen können. Diese Sorgen sind eine Gefahr für uns geworden.&#8221;</p></blockquote>
<p>Fazlun Khaled ist der Leiter der &#8220;<a href="http://www.ifees.org.uk/" target="_blank" rel="external">Islamic Foundation for Ecology and Enviromental Sciences</a>&#8220;. Seine Arbeit erstreckt sich auf mehrere Ebenen – die Stiftung, die 1980 ins Leben gerufen wurde, unterstützt lokale Projekte in Indonesien, Nigeria, Pakistan, Tanzania und dem Jemen, publiziert Schriften zum Thema Islam und Ökologie und veranstaltet unterschiedliche Workshops zum Thema.</p>
<p><strong>Menschen als Khalifa und Umwelt als Amana<br />
</strong>Eine Grundannahme Khaleds ist, dass der Mensch von Gott als Wächter über die Erde (Khalifa) eingesetzt wurde und somit Verantwortung für dieses Treuepfand (Amana) aufbringen muss. Der Mensch ist nicht nimmersatter Nutznießer der Natur, sondern benutzt nur soviel er benötigt und richtet dabei den geringst möglichen Schaden an.</p>
<blockquote><p>Es gibt keine Trennung zwischen Praxis und Theorie. So kann ich von unserem Projekt in Sansibar erzählen, wo wir durch den Qur’an das Verhalten der Menschen ändern. Diese haben die Korallenriffe mit Dynamit befischt. Durch unser Training wurde den Menschen bewusst, dass sie &#8211; wie das Meer, die Fische und die Korallen &#8211; auch Teil von Allahs Schöpfung sind. Als Khalifen sind sie die Wächter von Allahs Schöpfung und müssen sie bewahren. Dieses Bewusstsein war sehr wichtig. Kurz nach dieser Trainingssitzung hörte das Fischen mit Dynamit in den Korallenriffen auf. Um dieses Riff der Mesari-Insel zu bewahren, haben wir es zu einer Hima erklärt. Wenn man eine Hima widmet, müssen sich die Fischer an bestimmte Regeln halten.</p></blockquote>
<p><strong>Hima und Harim</strong><br />
Zwei praktische Konzepte, die seit Jahrhunderten angewendet wurden, waren mir noch gar nicht bekannt. Khaled spricht von indigenen Praktiken des Naturschutzes, die er in seinen Workshops und den Projekten, die er unterstützt, wieder aufzuleben versucht. <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Hima_%28environmental_protection%29" target="_blank" rel="external">Hima</a> bezeichnet ein Gebiet auf dem je nach Lage die Haltung von Nutztieren, oder das Fällen von Bäumen usw. nicht erlaubt ist. Ein <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Haram" target="_blank" rel="external">Haram</a> oder Harim bezeichnet ein Wasserschutzgebiet an einem Fluss an dem das Fällen von Bäumen oder das Verschmutzen des Wassers untersagt sind.</p>
<p><strong>Praxis siegt über Utopie<br />
</strong>Was mir so gut an dem Anliegen dieser Stiftung gefällt ist, dass sie praktische Lösungen für aktuelle und akute Probleme anbietet und auch realisiert. Diese bescheidene und demütige Note ist nicht jedem muslimischen Weltverbesserer zu eigen, würde ihm aber gut stehen. Manche ziehen es doch lieber vor sich in idealistischen Utopien zu verfangen. Und einen Rat gegen Resignation und Bringt-doch-alles-eh-nichts-Stimmung gibt es auch in dem Interview:</p>
<blockquote><p>In diesem Zusammenhang gibt es ein profundes &#8211; und gut dokumentiertes &#8211; Hadith, wonach wir, wenn wir einen Samen hätten, diesen auch dann pflanzen sollen, wenn es bereits der Jüngste Tag ist. Dein Schicksal ist es, diesen Samen zu pflanzen, ob der Jüngste Tag nun kommt oder nicht. Dies ist sowohl eine Erklärung des Vertrauens in Allah als auch die Entschiedenheit, dass man nicht aufgeben werde, weil dies nun mal das menschliche Schicksal ist.</p></blockquote>
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		<title>Muslime und Stereotype</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Jan 2007 11:48:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zu jeder Nationalität/ Religionsgemeinde/ Gruppierung gibt es das passende oder unpassende Stereotyp. Auch gibt es keine Gruppierung die nicht über Stereotype in Bezug auf Nicht-Zugehörige verfügt.
Ich möchte hier nur über den Umgang von Muslimen mit Stereotypen sprechen, welche von außen an sie herangetragen werden. In Gesprächen unter Muslimen hört man oft eine starke Unzufriedenheit mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zu jeder Nationalität/ Religionsgemeinde/ Gruppierung gibt es das passende oder unpassende Stereotyp. Auch gibt es keine Gruppierung die nicht über Stereotype in Bezug auf Nicht-Zugehörige verfügt.</p>
<p>Ich möchte hier nur über den Umgang von Muslimen mit Stereotypen sprechen, welche von außen an sie herangetragen werden. In Gesprächen unter Muslimen hört man oft eine starke Unzufriedenheit mit dem mitunter vorurteilsbeladenen Umgang mit ihnen heraus: sei es in den Medien, im Dialog, auf politischer oder auch privater Ebene. Diese Vorurteile existieren tatsächlich, und das nicht erst seit gestern, und auch nicht nur unter dem &#8220;gemeinen&#8221; Volk (vgl. auch die von Edward Said ausgelöste Orientalismus-Debatte). Solche Fremdbeschreibungen erfüllen eine bestimmte Funktion für den, der sie ausführt. Diese hat mit der Konstruktion seines Selbstbildes zu tun. Das funktioniert dann ungefähr so:</p>
<p>1. Behauptung: Gruppe B ist ganz anders als Gruppe A.</p>
<p>2. Behauptung: Gruppe B ist zurückgeblieben.</p>
<p>Aus beiden Behauptungen folgt, dass Gruppe A fortschrittlich ist. Gruppe B ist so nur die Projektionsfläche für alles das was Gruppe A nicht ist. Ich denke, dass keine Gruppierung frei von solchen Mechanismen ist, man sollte sie sich nur bewusst machen um zu einer authentischen Identität zu kommen.</p>
<p>Weit über die Diskriminierung hinaus, haben solche Zuschreibungen jedoch noch einen tiefergehenden Effekt auf die Muslime. Dies wird besonders in der Identitätsbildung von Muslimen deutlich, denn die erfolgt meiner Beobachtung nach oft nur noch als (trotzige oder zustimmende) Reaktion auf die Fremdbeschreibungen. Dies kann man an zahllosen Beispielen verdeutlichen, ich bringe hier nur zwei:</p>
<blockquote><p>- So wird die Behauptung &#8220;Das Kopftuch ist ein Symbol der Unterdrückung von Frauen&#8221; einfach übernommen oder es wird die (meiner Meinung nach unsinnige)* Gegenbehauptung &#8220;Es ist ein Symbol für die Befreiung der Frau&#8221; aufgestellt. Womit gleichzeitig die Behauptung aufgestellt wird, die muslimische Frau sei an sich ja schon befreit und bedürfe keiner weiteren Unterstützung.</p></blockquote>
<blockquote><p>- Der Islam wird oft als absolut inkompatibel mit einer wie auch immer gearteten Demokratie bezeichnet. Dies wird von vielen Muslimen einfach übernommen. So meinen sie entweder außerhalb eines islamischen Referenzrahmens für Demokratie argumentieren zu müssen. Oder aber, sie lehnen Demokratie schlichtweg ab, und argumentieren so oft (gewollt oder unbewusst) für autoritäre und ausbeuterische Systeme.</p></blockquote>
<p>Das Problem bei dieser Art des Umgangs mit Vorurteilen ist aber, dass wir so einfach nicht mit unseren tatsächlichen Problemen fertig werden. Wir ignorieren sie dadurch vielmehr und machen uns selber unfähig zur Selbstkritik und der daraus folgenden Verbesserung von Missständen. Ich will bei dem Beispiel &#8220;unterdrückte muslimische Frau&#8221; bleiben. Wenn wir immer nur auf Vorwürfe von außen antworten und bei der Behauptung bleiben der Islam unterdrücke die Frau nicht (was ja an sich stimmt), dann verschließen wir damit die Augen vor tatsächlich bestehendem Unrecht. Nämlich dem, dass es ein Problem in der Behandlung von Frauen in musl. Gesellschaften und Familien gibt. Es kann so passieren, dass eine Beratungsstelle für Frauen mit familiären Problemen innerhalb einer Moscheegemeinde als ein Angriff auf den Islam an sich und die Gemeinde verstanden wird. Das kann doch nicht sein! Es gab so einen Fall wirklich (kann den Artikel nicht mehr finden) und ich kann dies auch aus der eigenen Erfahrung teilw. bestätigen. Wenn man sich als Muslim oder den Islam nur als Gegenentwurf zur &#8220;westlichen Gesellschaft&#8221; versteht, läuft man Gefahr die Bedürfnisse der Muslime in unserer Gesellschaft zu missachten und dadurch ihren Zustand zu verschlechtern.</p>
<p>* Unsinnig deshalb, weil Frauen in weiten Teilen der menschlichen Geschichte nun einmal unterdrückt waren/sind und das völlig unabhängig davon, ob sie nun bedeckt waren oder sind. Außerdem haben bis vor ca. 100 Jahren in den meisten Gesellschaften des Nahen und Mittleren Ostens Frauen aller Religionen eine Kopf- bzw. Gesichtsbedeckung getragen, ohne dadurch befreiter zu sein. Dies übrigens auch schon lange bevor der Koran offenbart wurde. Der Grad der &#8220;Befreiung&#8221; einer Frau steht einfach in keinem Zusammenhang zum Grad der Bedeckung.</p>
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		<title>Studie: Islamisches Gemeindeleben in Berlin</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Dec 2006 12:45:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Berliner Senat hat am 14.12.2006 eine neue Studie zum islamischen Gemeindeleben in Berlin veröffentlicht. In der dazugehörigen Pressemitteilung heißt es:
Islamisches Leben in Berlin hat sich in den vergangenen Jahren zunehmend diversifiziert, professionalisiert und emanzipiert. Dieses Fazit zieht Berlins Beauftragter für Integration und Migration, Günter Piening, anlässlich der Vorstellung einer umfangreichen Studie über die Entwicklung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Berliner Senat hat am 14.12.2006 eine neue Studie zum islamischen Gemeindeleben in Berlin veröffentlicht. In der dazugehörigen Pressemitteilung heißt es:</p>
<blockquote><p>Islamisches Leben in Berlin hat sich in den vergangenen Jahren zunehmend diversifiziert, professionalisiert und emanzipiert. Dieses Fazit zieht Berlins Beauftragter für Integration und Migration, Günter Piening, anlässlich der Vorstellung einer umfangreichen Studie über die Entwicklung der inzwischen nach den beiden christlichen Großkirchen drittgrößten Glaubensgemeinschaft in der Stadt. „Die hier aufgewachsenen jungen Muslime der dritten Einwanderergeneration treten aus dem Schatten der Hinterhofmoscheen ihrer Großeltern und fordern selbstbewusst die Gleichberechtigung ihrer Religion ein“, so Piening.</p></blockquote>
<p>Die Broschüre kann <a href="http://www.berlin.de/lb/intmig/publikationen/religion/index.html" rel="self">hier</a> für 3 Euro bestellt oder als PDF herunter geladen werden.</p>
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		<title>Das Bild der muslimischen Frau</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Sep 2006 14:24:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer sich näher mit der Wahrnehmung der muslimischen Frau auseinandersetzen möchte, dem kann ich folgende Literaturempfehlungen ans Herz legen, die sich dem Thema wissenschaftlich annähern:
Mohja Kahf &#8211; Western Representations of the Muslim Woman: From Termagant to Odalisque

Irmgard Pinn &#8211; EuroPhantasien. Die islamische Frau aus westlicher Sicht
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer sich näher mit der Wahrnehmung der muslimischen Frau auseinandersetzen möchte, dem kann ich folgende Literaturempfehlungen ans Herz legen, die sich dem Thema wissenschaftlich annähern:</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/Western-Representations-Muslim-Woman-Termagant-Odalisque/dp/0292743378/sr=8-4/qid=1157980434/ref=sr_1_4/302-4188334-2018406?ie=UTF8&amp;s=gateway" target="_blank" rel="external">Mohja Kahf &#8211; Western Representations of the Muslim Woman: From Termagant to Odalisque<br />
</a><br />
<a href="http://www.amazon.de/EuroPhantasien-Die-islamische-Frau-aus-westlicher-Sicht/dp/3927388491/ref=sr_11_1/302-4188334-2018406?ie=UTF8" target="_blank" rel="external">Irmgard Pinn &#8211; EuroPhantasien. Die islamische Frau aus westlicher Sicht</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Muslim Sein&#8230;</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Jun 2006 12:46:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8230; in Boston. Ich bin heute beim Surfen auf diese kurze Fotodokumentation gestoßen. Sie zeigt ganz verschiedene Muslime, die in der Bostoner Gegend leben, arbeiten, studieren. Neben den Fotos stehen kurze Statements und Geschichten zu den abgebildeten Personen.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; in Boston. Ich bin heute beim Surfen auf <a href="http://www.boston.com/news/globe/magazine/galleries/2006/0625/beingamuslim/" target="_blank" rel="external">diese kurze Fotodokumentation</a> gestoßen. Sie zeigt ganz verschiedene Muslime, die in der Bostoner Gegend leben, arbeiten, studieren. Neben den Fotos stehen kurze Statements und Geschichten zu den abgebildeten Personen.</p>
]]></content:encoded>
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