Frauen und männliche Koranexegese

Die folgende Sendung ist aus dem vergangenen Jahr und leider nur auf arabisch zu konsumieren, ich will sie hier trotzdem teilen. Die marokkanische Kroanwissenschaftlerin Farida Zumurrud gibt in der Sendung al-Sharia wa’l-hayat auf dem Sender al-Jazeera ein langes Interview zu männlicher Koraninterpretation und der damit verbundenen Problematik, möglichen Lösungsansätzen und Frauen im Koran.

Hier geht es zu einem vollständigen Transkript des Interviews.

Die Grünen…

…sind ja eigentlich die letzten, denen ich Rassismus im Wahlkampf zugetraut hätte. Falsch gedacht. Die Kaarster Grünen haben sich in diesem Wahlkampf dazu entschlossen unter dem Slogan “Der einzige Grund Schwarz zu wählen”, das nackte Gesäß einer weiblichen schwarzen Person abzubilden. Kommt also auch noch Sexismus dazu.

Am allerübelsten ist jedoch die Reaktion der Kaarster Grünen auf die berechtigterweise eingehenden Protestmails. Man weißt dort argumentationslos alle Vorwürfe von sich, mit der Begründung, die Grünen stünden “für eine Politik, die sich durch Toleranz, Weltoffenheit und Gleichberechtigung auszeichnet”. Peinlich, Peinlich.

Die Stellungnahme scheint seit heute geändert worden zu sein. Dort war gestern nämlich noch zu lesen:

Im Gegenteil könnte dieses Motiv als „antirassistisch“ bezeichnet werden, entsprechende Äußerungen erhielten wir als Reaktion auch von Menschen mit Migrationshintergrund”

Glaubt der/die VerfasserIn dieser Stellungnahme wirklich, dieses billige Argument würde davon überzeugen können, hier läge kein Rassismus vor? Wie rassistisch ist es eigentlich zu glauben, dass man nur einen “Migranten” zum Freund haben muss, um sich von Rassismus rein waschen zu können?

Auf dem Blog von derbraunemob.info wird die Aktion gegen das Plakat koordiniert. Bitte unterstützen, Rassismus geht wirklich alle an.

Merkel kondoliert Mubarak und ignoriert damit das Wesentliche

Laut der sächsischen Zeitung ist Bundeskanzlerin Merkel auf dem G8-Gipfel in Italien auf den ägyptischen Präsidenten Hosni Mubarak ihre Anteilnahme ausgesprochen.

Auch Außenminister Frank-Walter Steinmeier hat plötzlich etwas zu dem Fall zu sagen:

Auch Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) äußerte sich am Freitag „persönlich tief bestürzt“. Er schrieb seinem ägyptischen Amtskollegen Ahmed Abul Gheit nach offiziellen Angaben, es werde alles getan, um solche Verbrechen zu verhindern. „Wir stehen dafür ein, dass sich in Deutschland jeder ungeachtet seiner Herkunft, seiner Nationalität oder seines Glaubens sicher fühlt“, heißt es in Steinmeiers Schreiben. „Dies ist oberste Maxime für staatliches Handeln. Ausländerfeindlichkeit und Islamophobie haben in Deutschland keinen Platz.“

Mal abgesehen davon, dass Herr Steinmeier für mich seit der Guantanamo-Affäre vollkommen unglaubwürdig geworden ist, möchte ich doch darauf hinweisen, dass man auf diese Art geschafft hat, den Mord an Marwa E. völlig aus der politischen Verantwortung in Deutschland genommen hat. Man hat das Ganze so zu einem diplomatischen Ärgernis herabignoriert. Das Problem Islamfeindlichkeit in Deutschland, die berechtigten Sorge und Nöte deutscher Muslime angesichts dieses Mordes und der immer wieder betonten Diskriminierungserfahrungen von Muslimen werden so schlichtweg nicht ernst genommen. Herr Steinmeier und Frau Merkel, ich darf Sie daran erinnern, dass dieser Fall vor allen Dingen in Deutschland für Sorge und Unruhe gesorgt hat. Ihr beider Umgang damit ist höchst fahrlässig.

Newsupdate zum Mord an Marwa el-Sherbiny 06.07.2009

Über das Wochenende sind wieder viele Berichte und Stellungnahmen zu dem Mord an Marwa in Dresden zusammengekommen. Ich fasse zusammen:

Marwas Ehemann, Elwie Okaz, ist seit Freitag aus dem Koma erwacht und in stabilem Zustand, liegt aber weiterhin im Krankenhaus in Dresden.

Der Generalsekretär des Zentralrats der Juden in Deutschland, Stephan Kramer, hat zusammen mit Aiman Mazyek vom Zentralrat der Muslime den Ehemann der Getöteten besucht. Kramer zu seiner Motivation:

“Wir wollen ein deutliches Zeichen gegen Islamophobie setzen”, sagte Kramer. “Viele Muslime haben Angst und das dürfen wir nicht ignorieren.” Die bisherigen Reaktionen auf den Fall seien “unverständlich spärlich”. (Quelle: TAZ)

Am heutigen Abend ist ein Treffen der beiden Generalsekretäre mit dem sächsischen Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich (CDU) geplant.

Am Sonntag fand ein Totengebet in der Berliner Dar el-Salam Moschee statt, an der auch der ägyptische Botschafter, Ramzi Ezzeldin Ramzi, und der Bruder der Ermordeten, Tariq El-Sherbiny, teilnahmen. Daraufhin wurde der Leichnam von ihrem Bruder nach Ägypten gebracht. Am Flughafen in Kairo nahm ihn u.a. auch der deutsche Botschafter Bernd Erbel in Empfang.

Er verwies in einer kurzen Ansprache darauf, dass das Kopftuch in Deutschland nicht verboten sei und der Mord vom deutschen Volk verurteilt werde. Der Diplomat erklärte, dass die 3 Millionen in Deutschland lebenden Muslime alle Freiheiten genießen und und das deutsche Volk den Muslimen nicht feindlich gegenüberstehe. (Quelle: al-Sharq)

Heute fand die Beerdigung von Marwa in Alexandria, Ägypten, statt. Al-Jazeera berichtet, dass die deutsche Botschaft in Ägypten verlauten ließ, dass diese Tat nicht die allgemeine Haltung gegenüber Muslimen reflektiere. Sulaiman Wilms von der Islamischen Zeitung, widerspricht im selben Artikel dieser Aussage teilweise, indem er sagt, dass dieser Vorfall die Ressentiments deutlich mache, mit denen Muslime in Europa konfrontiert seien.

Der Interkulturelle Rat hat sich in seiner Pressemitteilung dafür ausgesprochen, dass es besonders von politischer Seite Solidaritätsbekundungen mit den Opfern geben sollte, da die Haltung der Mehrheit der Menschen in Deutschland reflektieren würde, die antimuslimischen Rassismus ablehnen.

Peter Widmann von Institut für Antisemitismusforschung äußert sich zu de Fall in der TAZ:

“Falls es stimmt, was die Medien schreiben, war es ganz offensichtlich ein islamfeindlicher Anschlag”, sagte Peter Widmann, der am Zentrum für Antisemitismusforschung zu Islamophobie forscht.
(…)
“Dieser Anschlag wurde möglicherweise atmosphärisch durch eine Hassszene im Internet vorbereitet und durch problematische Tendenzen unter bestimmten Intellektuellen, die bis in die Mitte der Gesellschaft reichen”, sagte Wissenschaftler Widmann. Dennoch würde das Thema Islamfeindlichkeit in der Öffentlichkeit bislang kaum diskutiert.

Das liege, so Widmann, zum einen an einem “verbreiteten Unbehagen über den Islam” bis in die gesellschaftliche Mitte hinein. “Zudem gibt es Unsicherheit darüber, was legitime Kritik ist und wo ein Feindbild beginnt”, sagte Widmann. Aus seiner Sicht ist das aber einfach: Legitim sei Kritik immer, wenn sie sich an konkrete Personen oder Organisationen richtet, nicht aber, wenn ein Kollektivcharakter angenommen werde. (Quelle: TAZ)

Da nun ja diverse Gerüchte und Wutausbrüche die Runde machen, noch ein paar Anmerkungen von mir. Ich habe des öfteren gelesen, dass Leute sich in Foren, bei Twitter usw. darüber aufregen, dass die Anklage gegen Marwas Mörder auf Totschlag – nicht auf Mord – lauten solle. Das ist nicht wahr, aus dem einfachen Grund, weil noch gar keine Anklage erhoben wurde. Noch laufen die Ermittlungen laut einem Bericht der “Welt” wegen heimtückischen Mord. Eine Anklage wird dann aufgrund der Ermittlungsergebnisse erhoben.

Weiterhin habe ich des öfteren Vorwürfe gegen den deutschen Staat vernommen. Ich muss sagen, dass zumindest der Teil des deutschen Staates, der in diesem Fall durch den Dresdner Staatsanwalt und den Richter repräsentiert wird, gut funktioniert hat. Das mag vielleicht einige überraschen, allerdings muss festgehalten werden, dass durch das erste Gerichtsurteil der Tatbestand der Diskriminierung und des Rassismus festgestellt und bestraft wurde. Die Staatsanwaltschaft kam sogar zu der Auffassung, dass aufgrund der wiederholten Beleidigungen des Alex W. vor Gericht eine Revision angestrebt werden müsste, die möglicherweise eine Freiheitsstrafe nach sich gezogen hätte. Natürlich sehe ich auch eine Verantwortung für eine zunehmend islamfeindliche Stimmung in der Gesellschaft seitens Persönlichkeiten der Politik und Gesellschaft, wie ich an anderer Stelle schon erwähnt habe.

Der erste Tafsir (Korankommentar) von einer Frau

Kariman Hamzah – eine ehemalige Fernsehmoderatorin aus Ägypten – hat einen Korankommentar geschrieben. In vielen Medienmeldungen wird dieser Tafsir als der erste, der von einer Frau geschrieben wurde, bezeichnet. Das stimmt so nicht, ich hatte ja vor ein paar Tagen schonmal das Thema gestreicht – mir sind mindesten zwei Frauen bekannt, die einen (in einem Fall kompletten) arabischen Korankommentar verfasst haben. Dies einmal abgesehen von den zahlreichen Interpretationen zu kleineren Abschnitten des Qurans in arabisch und vielen Sprachen, die von Fauen zu allen Zeiten unternommen wurden.

Kariman Hamza ist allerdings die erste Frau, dessen Tafsir mit dem Titel “Der deutliche Korankommentar für Kinder und Jugendliche” ((al-Wadih fi Tafsir al-Quran li-ash-Shabab wa-ash-Shabiba)) von der al-Azhar Universtät genehmigt wurde.

Mit Dank an Muslimah Media Watch.

Mufti Ceric zum Zweiten.

Die Diskussion um die Aussagen des Muftis von Bosnien-Herzegovina zum Thema Scharia ist ja erneut entflammt, anlässlich der kommenden Preisverleihung. Genug Zeit zum Lesen haben die “Kritiker” bis jetzt ja gehabt – aber anscheinend nicht genutzt. Deswegen hier noch mal der Verweis auf den umstrittenen Text mit eindringlicher Leseempfehlung. Ganz wichtig ist, was meint der Autor – also der Mufti selbst – und nicht seine Kritiker eigentlich mit dem Wort “Scharia”…

Kurz verlinkt: Kommentar zur Diskussion um Kalisch

Im Spiegel gibt es heute ein ausführliches Interview mit Michael Marx (Corpus Coranicum). Anlass ist die Diskussion um den Münsteraner Professor Kalisch, der mit seiner Einstellung zur Natur des Propheten Muhammad für Wirbel gesorgt hatte. Im Mittelpunkt steht dabei die Aussage es entspräche dem derzeitigen Forschungsstand innerhalb der Islamwissenschaft, begründete Zweifel an der Existenz des Propheten zu haben.

Ich verfolge diese Diskussion schon etwas länger, Kalisch ist ja auch nicht der einzige der Aussagen in der Art tätigt. Das Novum ist bei ihm nur, dass es sich hier um einen bekennenden Muslim handelt. Was mir bei diesen Behauptungen besonders aufstößt ist allerdings nicht der offensichtliche Widerspruch zu muslimischen Grundüberzeugungen. Was mich am meisten verwundert ist, dass diese Behauptung nur dann als Ergebnis einer Forschung postuliert werden könnte, wenn überhaupt eine Forschung stattgefunden hat. Eigentlich ganz simpel. Das ist aber innerhalb der Islamwissenschaft noch gar nicht in ausreichendem Ausmaß passiert. ((Was einfach an der schieren Masse der zu bearbeitenden Texte/Dokumente liegt.)) Das Projekt in Potsdam setzt an dieser Stelle an:

Wir am Corpus Coranicum versuchen, erst einmal Grundlagenforschung zu treiben, bevor man mit Supertheorien kommt.

Interessant ist, dass Michael Marx die mündlichen Aussagen Kalischs qualitativ auf dieselbe Stufe einordnet wie die Arbeiten Ohligs und sie als außer-wissenschaftlich empfindet – weil widersprüchlich und argumentativ lückenhaft.

Marx: Es gilt, vorsichtig zu sein. Für die Geschichte generell kann man keine naturwissenschaftlichen Beweise anführen. Wie wollen Sie die Existenz von Karl dem Großen beweisen? Wir können keine Experimente durchführen, wir müssen mit Evidenzen arbeiten. Und ein Evidenzstrang in dieser Frage ist der Koran. Hier ist die Evidenzlage so gut wie bei keiner anderen Religion. Wir kennen Koranhandschriften und islamische Inschriften schon ab 40 bis 50 Jahre nach dem Tode des Propheten. Der Koran wäre extrem erklärungsbedürftig, wenn man den Propheten rausrechnet. Ohlig behauptet, der Islam sei bis in die Ommajadenzeit, also bis ins 9. Jahrhundert, im Wesentlichen eine christliche Sekte gewesen. In dem Fall aber habe ich das massive Problem, dass der Text des Koran dazu nicht passt. Wieso ist dann die Christusfigur im Koran nicht zentraler? Abraham, Moses und Noah werden viel häufiger genannt.

Insgesamt kann ich nur empfehlen, das gesamte Interview zu lesen, da dadurch die wissenschaftlichen Dimensionen der Diskussion dem Außenseiter klarer werden.

Broschüre des Berliner Senats – “Mit Kopftuch außen vor?”

Broschüre der Landesstelle für Gleichbehandlung – gegen Diskriminierung | Berliner Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales

Broschüre der Landesstelle für Gleichbehandlung – gegen Diskriminierung | Berliner Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales

Ich habe vor ein paar Wochen von einer Neuerscheinung des Berliner Senats (Landesstelle für Gleichbehandlung – gegen Diskriminierung) erfahren und direkt bestellt. Es handelt sich dabei um eine kleine Broschüre mit dem Namen “Mit Kopftuch außen vor?“. Mit der Broschüre will die Landesstelle einerseits Erfahrungen muslimischer Frauen dokumentieren, mit denen sie aufgrund Kopftuch bedingter Diskriminierung in Kontakt getreten ist. Dabei stützt sich die Broschüre auf Einzelgespräche die in den Jahren zwischen 2005 bis 2007 in der Beratungsarbeit der Landesstelle geführt wurden und auf einzelne Befragungen und Studien zum Thema. Eine davon ist die Magisterarbeit von Canan Korucu – eine qualitative Studie anhand von Leitfadeninterview mit jungen Kopftuch tragenden Musliminnen. Andererseits werden am Schluss der Broschüre äußerst interessante Handlungsvorschläge formuliert, von denen man nur hoffen kann, dass sie auch in die Tat umgesetzt werden:

1. Breite, sich an alle gesellschaftliche Akteure richtende, Aufklärung zum AGG und zum Neutralitätsgesetz (d.h. auch zu dessen begrenztem Regelungsbereich), Öffentlichkeitsarbeit, Bewusstmachen von Ungleichbehandlungen.

2. Herausgabe eines Faltblatts zum Neutralitätsgesetz, das insbesondere die Wirtschaft über den Ausdehnungsbereich und die Grenzen des Gesetzes informiert. Erläuterung auch aktueller antidiskriminierungsrechtlicher Vorgaben (AGG).

3. Überprüfung des Neutralitätsgesetzes vor dem Hintergrund des AGG.

4. Rundschreiben an alle Schulen und Kitas zum Neutralitätsgesetz unter Berücksichtigung des AGG.

5. Spezifische Fortbildungsangebote für Pädagogen und Pädagoginnen, um sie in der Führung situationsangemessener Gespräche mit Schüler/innen und ggf. deren Eltern zu unterstützen.

6. In Kooperation mit den Moscheevereinen sollen Ansprechpersonen in Fällen von Diskriminierung benannt und zum AGG geschult werden.

7. Einbeziehung der für das Themenfeld relevanten Nicht-Regierungsorganisationen als Multiplikatoren und Experten in den Gesamtprozess

8. Hervorhebung positiver Vorbilder: Stimmen von Musliminnen in der öffentlichen Debatte mehr Gehör verschaffen.

8. Empowerment muslimischer Frauen, damit sie sich besser gegen Diskriminierungen zur Wehr setzen und ihre Rechte einfordern können und zur Verbesserung ihrer gesellschaftlichen, politischen und ökonomischen Partizipation. Meldung von Diskriminierungsfällen bei den Beratungsstellen zur Unterstützung und Bekanntmachung.

10. Gespräche mit Wirtschaftsvertretern und Wirtschaftsvertreterinnen zur Erhöhung von deren Akzeptanz gegenüber muslimischen Frauen im Arbeitsleben. Im Sinne des Diversity-Ansatzes ist dabei stärker auf das Qualifikationspotential hinzuweisen, das eine große Anzahl muslimischer Frauen mitbringt und das bei Ausgrenzung brach liegt. ((Hervorhebungen von mir))

Die Broschüre kann man entweder hier herunterladen oder als Drucksache bestellen:

Die Broschüre “Mit Kopftuch außen vor?” kann über die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales per E-Mail broschuerenstelle@senias.berlin.de und telefonisch unter 030 9028 2848 bestellt werden.

Museumseröffnung in Istanbul zu arabisch-islamischen Wissenschaften

In der FAZ vom 4.7.2008 findet sich ein interessantes Interview mit Fuad Sezgin, das leider nicht ergoogelbar ist. In diesem Interview spricht Sezgin anlässlich einer Museumseröffnung im Topkapi Serail in Istanbul über die von ihm erstellten Modelle der arabisch islamischen Wissenschaftsgeschichte. Am Institut für Geschichte der Arabisch-Islamischen Wissenschaften in Frankfurt kann man 800 dieser Exponate seit langem auch in Deutschland bewundern. Für alle die den Weg nach Frankfurt scheuen gibt es hier einen virtuellen Rundgang.

Das Geschäft mit dem Dialog

Kurzer Surftipp zu einem sehr auf den Punkt gebrachten Artikel von Farish A. Noor zum interkulturellen/religiösen Dialog und immer wiederkehrenden Widersprüchen:

But consider the oddity of it all: When a Muslim walks into Mc Donalds to order a Big Mac, nobody asks him if Islam compels him to do that, or suggests that it is the Qur’an that determines his tastes and preferences! Yet when a Muslim protests against American oil companies exploiting the resources of his country, the explanation for this anger and indignation has to be found in Islam somehow.

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